Feste bieten einen guten Zugang zu den Religionen. Gleichzeitig kann es dabei zu Verallgemeinerungen und Vereinfachungen kommen. Hier sind deshalb Hinweise zusammengestellt, die dazu beitragen sollen, der jeweiligen Religion gerecht zu werden.
Dies ist eine Materialsammlung aus dem Themenportal Interreligiöses Lernen.
Vesakh (Buddhas Geburt, Erwachen und Sterben)
Das Vesakh-Fest (auch Wesak geschrieben) gehört zu den bedeutendsten gesamt-buddhistischen Festen und nimmt drei Ereignisse gedenkend auf: Die Geburt des historischen Buddha, sein "Erwachen" (Erleuchtung) unter dem Bodhi-Baum und sein Sterben (vgl. Paranirvana). Als Fest hat es sich seit dem 12. Jahrhundert etabliert. Es wird im 2. Monat, dem Monat Vesakh begangen, der etwa unserem Mai, ggf. auch Juni entspricht.
Weitere Infos: Kerstin Probiesch: Feste der Religionen - Buddhismus
Siehe auch INTR°A-Blog: Vesakh, auch Vesak oder Wesak
Stolpersteine
Die Termine von Vesakh variieren z.T. erheblich. Von daher sollte man schauen, wann eine größere buddhistische Gemeinschaft in Deutschland Vesakh feiert. Einige buddhistsiche Gemeinden sind dazu übergegangen, Vesak ins Freie zu verlegen, um möglichst viele Interessierte (eben auch Nicht-Buddhisten) einzuladen (z.B. in München im Englischen Garten).
Perspektiven
Von der Emotionalität dieses Festes her gibt es eine Reihe Bezüge zu anderen Religionen, auch zum Christentum:
- Das Licht spielt eine große Rolle, darum werden viele Lichter angezündet und bunte Fahnen aufgehängt.
- Der Gedanke des Schenkens ist wichtig
- Schenken heißt auch, Pilger beköstigen und bewusst etwas von sich abgeben (z.B. Blut spenden)
- Die Symbolik des Mitleidens führt dazu, gefangene Tiere freizukaufen oder freizulassen. Damit kommt ein ökologisches Moment im Sinne der Verantwortung für lebende Wesen in dieses Fest.
Unterrichtsmaterialien