Dies ist eine Materialsammlung aus dem Themenportal Konfirmandenarbeit.
Lernen geschieht nachhaltiger, wenn die Lernenden neue Lernanregungen mit ihren bisherigen Weltansichten verknüpfen können. Dies ist die Grundannahme der konstruktivistischen Lerntheorie. Der Konfirmandenunterricht bietet dazu beinahe ideale Möglichkeiten: Am Lernort Gemeinde kann ein situierter Unterricht stattfinden, d.h. die Jugendlichen lernen dort, wo religiöses und gemeinschaftliches Leben stattfindet.
Ein Teil der Lernanregungen (z.B. der Gottesdienst) ist fremd genug, dass er zu "kognitiven Dissonanzen" (Verstörungen, Perturbationen) führen kann, während andere Inhalte bereits aus dem RU bekannt sind. So können die Konfis ihre theologischen Kompetenzen (d.h. ihre Vorstellungen "von den letzten Dingen") ausprobieren und im Austausch mit anderen Anregungen (z.B. durch biblische Texte oder Beiträge von Gemeindemitgliedern) modifizieren oder festigen.