Striptease in der Schule
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Striptease in der Schule
Was tun, wenn eine Mutter für ihren Sohnemann zum 16. Geburtstag eine kleine Überraschungseinlage in der Schule organisieren möchte? Darf die Lehrerin dazu ja sagen? Wenn sie ein Herz hat, dann könnte sie das tun. Was aber, wenn sich die Überraschung als eine leibhaftige Stripteasetänzerin entpuppt? Wie lange dauert es, bis die Lehrerin es merkt? Was tun?
Dies geschah im November 2007 an einer britischen Schule, als die von der Mutter beauftragte Eventagentur versehentlich statt eines Schauspielers im Gorillakostüm eine Entkleidungskünstlerin ins Klassenzimmer schickte.
- Ntv-Kurzbericht:
Überraschung im Klassenzimmer
- Der Originalbericht der Daily Mail:
Mother sent stripper to schoolboy's classroom as birthday treat
Bisher hat sich rpi-virtuell der allgegenwärtigen Sexualisierung des öffentlichen Lebens erfolgreich entzogen. Wie sollen wir damit umgehen, wenn nun die Sexualisierung zu uns kommt?
Dieser Vorfall lenkt das Augenmerk auch auf weitere Entwicklungen, wie zum Beispiel den anscheinend traditionellen SchülerInnenstriptease bei der Abschlussfeier an einem dänischen Gymnasium. Die Schulleitung musste im April 2007 mit Bedauern feststellen, dass die Fotohandys auch auf solchen Traditionsveranstaltungen Einzug gehalten haben und youtube nur einen Tastendruck entfernt liegt.:
- Bericht auf der britischen Nachrichtenseite metro.co.uk:
Students' stage strip for teachers
Bemerkenswert sind auch die jeweiligen Leserdiskussionen zu den Berichten! Sie oszillieren zwischen Protest, Mahnung, Spott, Entrüstung und Neid. Im Zeitalter des weltweiten Netzes kommen diese Stimmen aus dem weiten Raum zwischen Pakistan, Amerika und der Türkei. Ein bemerkenswertes Echo für Vorgänge, die doch eigentlich als ganz schul- oder jahrgangsintern gedacht waren.

