Seppuku
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[Bearbeiten] Seppuku
[Bearbeiten] Was ist Seppuku?
Seppuku häufig fälschlich als Harakiri bezeichnet( Harakiri ist ein bestandteil des Sepuku) ist eine im alten Japan gebräuchliche Form des rituellen Selbstmordes.
[Bearbeiten] Historischer Hintergrund
Historisch belegt ist es das diese Form des Selbstmordes,
Selbstentleibung
auch genannt, nur für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe im alten Japan bestimmt war. Da die Adeligen nicht wie die Bürgerlichen oder die Eta( unterste Schicht der Bevölkerung A. B. Mitford bezeichnet sie in seinem Buch Das alte Japan als Parias von Japan) bei einer Missetat wie einem Mord zum Tod am Kreuz verurteilt werden konnten, wurde ihnen nahegelegt den Seppkuku zu begehen. Seppuku war aber auch aus anderen Gründen eine Ehrenvolle Beendigung des Lebens.
[Bearbeiten] Durchführung des Seppuku/Harakiri nach einer Beschreibung von A. B. Mitford:
Zur Selbsttötung mussten verschiedene Faktoren beachtet werden da es als religiöses Szeremoniell gesehen wurde. Ort, Zeit, sowie Kleidung und beteiligte Personen mussten gut ausgewählt werden um einem strengen Protokoll genügend zu folgen. Dieses unter den Samurei gebräuchliche Ritual wurde schon von klein auf den Kindern angetragen. Folgende Dinge spielen dabei eine Rolle: 1.Auswahl des Ortes ob nun im Garten oder im Haus2.Die Sekundanten 3.Die Zeugen 4.Ausstattung& Tageszeit(Genaueres dazu ist in A. B. Mitfords Buch Das alte Japan zu lesen)
Wenn alles übereinstimmte spielte sich die Szenerie wie folgt ab:
Der Sekundant übergab dem Dilequenten einen Dolch auf einem Silberteller, mit welchem der Seppukubegehende sich von links nach rechts (in einem Fall wo es nach Plan lief und der Deliquent sich ohne Wiederstand an die Regeln hielt) den Bauch auf, woraufhin der Sekundant ihn mit einem scharfen Schwert den Kopf abschlug, danach wurde dieser Kopf dann Zeugen vor geführt um den Toten zu identifizieren. Der Körper wurde dann meist der Familie zur Bestattung überantwortet, der Kopf anderweitig aufbewahrt. Es gibt aber weit aus mehr Varrianten des Seppuku als diese eben kurz angedeutete.
[Bearbeiten] Seppuku in der Legende
Da Seppuku die Ehre des Kriegers erwähnt wird er als Wiedergutmachung für eine vorangegangene Tat angesehen so auch in der Legende
Die siebenundvierzig Ronin
. In dieser Legende machen sich 47 ehemalige Samurei auf, ihren zu unrecht zu Seppuku verurteilten und verstorbenen Herren zu rächen. Dieses gelingt ihnen auch, jedoch werden auch sie zum Rituellen Selbstmord verurteilt. Als Ehrenhafte Männer führen sie auch diesen durch, sodass diese Legende noch im Nachhinein als Beweis der Treue und Ehrenftigkeit gilt.
[Bearbeiten] Warum es aus aus Reilligionspädagogischer Sicht wichtig ist etwas darüber zu lernen
Man kann innerhalb verschiedener Religionen unterschiedliche Auffassungen zum Thema Selbstmord entnehmen. So setzt das Chrstentum eine Verdammung des jenigen vorraus der es begeht. In der alt jampanischen Religionslehre ist wie man hier sieht diese Art Ethik Fremd und zählt als Ausnahme zur den viel öfterbetrachteten anderen Grupierungen. Allerdings sollte man dies eher aus Religionshistorischer Sicht betrachten da das moderne Japan zu einem Trend der Anpassung an drei von vier Weltreligionen neigt.
[Bearbeiten] Literatur
A. B. Mitford, Das alte Japan, Neuauflage 2007(ursprünglich 1875 in Leipzig erschienen), Anaconda Verlag GmbH, Köln

