Rpi-Fachtagung 2007

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[Bearbeiten] Freitag, 19.10.2007

[Bearbeiten] Zukunftswerkstatt: rpi-virtuell im Jahr 2020

Eva Popp und Frank Wessel, das Top-Moderationsteam!
Eva Popp und Frank Wessel, das Top-Moderationsteam!

Fünfter Geburtstag von rpi-virtuell. Wie soll es weiter gehen? Im Rahmen einer Vortagung arbeiteten Mitglieder von rpi-Konferenz an dieser Frage - mit der Methode Zukunftswerkstatt, moderiert von Eva Popp und Frank Wessel.

Es ergaben sich Tendenzen und Schwerpunkte und fünf konkrete Projekte.

Zukunftswerkstatt: Bei der Arbeit
Zukunftswerkstatt: Bei der Arbeit

Vier Entwicklungslinien zeichneten sich ab:

1. Es geht darum, im konzeptionellen und technischen Bereich Ziele zu formulieren für die Plattform. Diese sollten veröffentlicht und kommuniziert werden, gleichzeitig sollten sie zur Orientierung, Planung und Prioritätensetzung der Arbeit und Entwicklung dienen. Konkret wurde dazu aufgerufen:

2. Auf der Plattform soll eine Kommunikationskultur entwickelt werden. Noch ist der Austausch begrenzt. Es gilt, schrittweise den Austausch anzuregen. Deshalt sollen niederschwellige, motivierende Anknüpfungspunkte geboten werden. Konkret wurde dazu aufgerufen:

  • Ideen zu aktuellen Anlässen sammeln
  • "Bild des Monats" - zu einem Bild werden Ideen und Anregungen für den Unterricht gesammelt.

3. Freiraum versus Zweckorientierung: rpi-virtuell soll nicht nur dem verzweckten Arbeiten und Lernziel orientierten Lernen dienen, sondern Herz und alle Sinne ansprechen. Es soll ein Raum sein, in dem sich Lustvolles entdecken und spielen lässt.

4. Stärkere Vernetzung von rpi-virtuell mit anderen religionspädagogischen Einrichtungen, insbesondere mit der Ausbildung. Denn Studierende und Referendare können die Plattform für sich selbst nutzen und direkt auch im Unterricht. Sie werden so in die kollegiale Gemeinschaft von rpi-virtuell aufgenommen. Konkret wurde vorgeschlagen:

  • eine Tagung speziell für die Nutzung von rpi-virtuell in der Ausbildung vorzubereiten.

Ausführliche Information und Fotos in der Dokumentation der Zukunftswerkstatt

[Bearbeiten] Samstag, 20.10.2007

Blick ins Plenum
Blick ins Plenum

[Bearbeiten] Workshoprunde 1

[Bearbeiten] Klaus Himpsl, Donau-Universität Krems:
Wikis im Blended Learning

[Bearbeiten] Uwe Klemm, Angergymnasium Jena:
Blogs und andere Web 2.0-Anwendungen im Unterricht

[Bearbeiten] Michael Waltemathe, Universität Bochum:
Theologisieren mit Podcasts

Am Beispiel eines einführenden Videopodcast zum Thema "Audiopodcast" demonstrierte der Referent die Möglichkeiten, mit selbst erstellten und bearbeiteten Tondokumenten Audiopodcasts zu erstellen. Dem Beispiel schloss sich ein Exkurs über Möglichkeiten und Sinn des "Theologisierens mit Podcasts" an. Danach erstellten die Teilnehmer eigene Podcasts nit der Software "Audacity".

[Bearbeiten] Norbert Wenderdel, Universität Frankfurt/Main:
Webquests im Religionsunterricht


[Bearbeiten] Workshoprunde 2

[Bearbeiten] Bart Pieterse, Arbeitsstelle Vernetzte Kirche:
Wissensmanagement mit Wikis

[Bearbeiten] Astrid Haack, Universität Greifswald:
Gott spielen - Computerspiele im Religionsunterricht

[Bearbeiten] Klaus Himpsl, Donau-Universität Krems:
E-Portfolios in der Schule

[Bearbeiten] Sebastian Dorok, Gymnasium Antonianum Geseke:
Audioblogging im Fremdsprachenunterricht


[Bearbeiten] Workshoprunde 3

[Bearbeiten] Joachim Happel, rpi-virtuell präsentiert die neue religionspädagogische Plattform im Kontext von Web 2.0

Im Mittelpunkt steht die neue Version von rpi-virtuell, die derzeit in der Betaversion zugänglich ist. Am 01.01.2008 wird sie frei geschaltet.

[Bearbeiten] Das neue rpi-virtuell im Test - Verschiedene Möglichkeiten zum Kennenlernen

  • Mein rpi - Angelika Schlögl, Andreas Ziemer
  • Materialsuche - Anton Lanz, Dieter Bergmayr
  • Themenportale - Daniel Schüttlöffel, Ingo Koll
  • Seminare - Jean-Louis Gindt, Karola Griesdorn

[Bearbeiten] Sonntag, 21.10.2007

[Bearbeiten] Workshoprunde 4

Blick in einen der Workshops
Blick in einen der Workshops

[Bearbeiten] Daniel Schüttlöffel, Alois Stimpfle, Universität Hannover:
Maria und Marta im Bibliochat. Online unterstütztes biblisches Lernen

  • Bibliochat: Bei dieser Methode entwickelst du ausgehend von einer biblischen Startszene in der Rolle einer biblischen Person gemeinsam mit anderen biblischen Personen im Chat einen fiktiven Dialog, der den zu Grunde liegenden biblischen Text in einem neuen Licht erscheinen lässt. Durch die nachfolgende Auseinandersetzung mit dem Chatprotokoll und weiteren Materialien erwirbst du einen persönlichen Zugang zu diesem Text: deine individuelle Auslegung.
    Bei der Fachtagung geht's exemplarisch um "Hananias und Saphira" ...
  • Hier gibts das Bibliochat-Angebot.
  • Hier gibts die Theorie.
  • weitere Bibliochat-Angebote
  • Rückblick: Die Workshopteilnehmer waren von der Methode "Bibliochat" angetan. Es ergaben sich im Gespräch interessante Anregungen vor allem zu ihrem Einsatz in der Schule. Da im Klassenraum alle Schüler präsent sind, ließe sich der mediale Aufwand der Nachbereitung des Chats in einer Arbeitsumgebung zum Teil durch Auswertungsgespräche bzw. "Offline"-Materialien ersetzen.

[Bearbeiten] Ilka Rupp, Universität Frankfurt/Main:
Lernen am und mit dem Computer in der Grundschule am Beispiel der Feste im Kirchenjahr

[Bearbeiten] Julia Born, rpi-virtuell, Frank Wessel, Schulreferat Düsseldort-Mettmann/rpi-virtuell:
Online-Lernen mit Erwachsenen als Ermöglichungsdidaktik

"Ermöglichungsdidaktik: Warum man Erwachsenen nichts beibringen kann und wie sie trotzdem lernen" Mit dieser Frage luden Julia Born und Frank Wessel Mitarbeitende aus dem Bereich Fort- und Weiterbildung zu einem Workshop ein.

  • Wir wollen Erwachsenen Kompetenzen vermitteln und dafür die neuen Medien nutzen.
    Wie gehen wir dabei vor? Präsentation von Julia Born
  • Sechs didaktische Prinzipien des Online-Lernens mit Erwachsenen: Chancen, Hürden, Vorgehensweisen
  • Reflexion in der anschließenden Workshoprunde Dokumentation der Ergebnisse

[Bearbeiten] Jean-Louis Gindt, Athénée de Luxembourg:
eXpedition - Einführung in Methode und eTool

  • Die Unterlagen zur eXpedition, wie ich sie im Workshop vorgestellt habe, finden sich hier: [[1]]
  • Die Vielfalt der eXpedition wird dargestellt im öffentlichen 'Seminarraum: "eXpedition and more"
  • Online-Seminar "eXpedition" vom 09.01.-15.03.2008: Machen Sie mit, wenn wir zusammen eine eXpedition mit unseren SchülerInnen starten. Hier können wir gemeinsam den Unterricht planen und unsere Erfahrungen mit der eXpedition austauschen. Und vor allem: "Hier werden Sie geholfen!" :)
  • Alle Infos zum Online-Seminar vom 09.01.-15.03.08 - Ich freue mich auf eine Zusammenarbeit.


[Bearbeiten] Workshoprunde 5

Blick ins Plenum
Blick ins Plenum

[Bearbeiten] Dr. Andreas Mertin, Hagen:
Die Google-Welt als Ergänzung zu rpi-virtuell. Recherche, Weblog, Homepage, Biblische Reisen, Videoblog

Zugrundliegende interNet-Seite auf Google: http://docs.google.com/Presentation?id=df6bfsns_20gpphmj

[Bearbeiten] Bettina Sieding, Referentin für neue Lernmedien:
Chatrooms und sicheres Chatten

[Bearbeiten] Alexandra Sillus, Gesamtschule Lüdenscheid:
Projekt- und Gruppenarbeit in der Sekundarstufe 2

Es ist notwendig, die Vorteile der Verwendung von rpi-virtuell in Gruppenarbeiten herauszuarbeiten. Folgende Vorschläge wurden gemacht bzw. folgende Gedankengänge wurden geäußert:

  • Dem Missbrauch wird vorgebeugt: Jede Gruppe hat nur Zugriff auf ihre eigenen Materialien. Weder Zerstörung noch "Abgucken" ist möglich.
  • Die Teilnehmer/innen mehrerer Gruppen erhalten nicht nur den Auftrag, ihr eigenes Ergebnis zu erstellen, sondern darüber hinaus die Ergebnisse einer anderen Gruppe zu "kontrollieren". Indem sie z.B. diese Ergebnisse auf Plagiate untersuchen, verbessern sie nicht nur das Ergebnis der anderen Gruppe, sondern werden sich zugleich der Kriterien bewusst, die an ihre eigene Arbeit angelegt werden. Bei der Benotung (in der Schule) der Ergebnisse spielt auch das Ergebnis der "fremden" Gruppe eine Rolle. Für ein solches "gegenseitiges Coachen" müsste es ein eigenes Feld geben, damit das auch sichtbar ist.
  • Grundsätzlich ist die Benutzung einer digitalen Gruppenarbeitsumgebung wie rpi-virtuell didaktisch dann in besonderem Maße gerechtfertigt, wenn die Inhalte, um die es geht, ohnehin digital vorliegen oder einen Bezug zum Internet haben, z.B. Themen wie "Selbstpräsentationen der Weltreligionen im WWW" oder "Gewalt in Computerspielen". "Niemand würde auf die Idee kommen, Screenshots von PC-Spielen auf eine Folie zu drucken, um sie auf den OHP zu legen."
  • Existierte ein eTool, das es der Lehrkraft ermöglichte, eine Rückmeldung oder einen Hinweis im Gruppenarbeitsraum zu hinterlassen, wäre es auch möglich, externe "Experten" einzuladen, das Ergebnis zu begutachten.

[Bearbeiten] Heinz-Jürgen Deuster, Universität Gießen/rpi-virtuell:
Mit Google Earth auf den Spuren von Paulus