Pessach (Interreligiöses Lernen)

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Feste bieten einen guten Zugang zu den Religionen. Gleichzeitig kann es dabei zu Verallgemeinerungen und Vereinfachungen kommen. Hier sind deshalb Hinweise zusammengestellt, die dazu beitragen sollen, der jeweiligen Religion gerecht zu werden.

Dies ist eine Materialsammlung aus dem Themenportal Interreligiöses Lernen.

Pessach (Passa-Fest)

Perspektiven

Die Passionsgeschichten der Evangelien haben eine Reihe von antijüdischen Äußerungen. Diese haben eine Interpretationslawine des Antijudaismus gerade im Blick auf die Heilsbedeutung Jesu mit seinem Sterben und Auferstehen losgetreten, deren Schäden bis heute nicht beseitigt sind. Für die theologische Entwicklungs-Interpretation von Passion und Ostern hat das Johannesevangelium einen weiteren Schritt getan, indem es den leidenden und sterbenden Jesus mit dem Passa-Lamm identifiziert hat.

Das Passa-Fest bietet dieshalb gute jüdisch-christliche Perspektiven, weil Jesus selbst die als letztes Abendmahl interpretierte Feier als Passa-Mahl inszeniert. Schließlich zelebriert er nur den für alle Juden selsbtverständlichenb Passa-Ritus. Das Christentum hat das Schlachten des Lammes in den direkten Zusammenhang mit dem Kreuzestod Jesu gebracht und damit das "jüdische Osterfest" verchristlicht.

Unterrichtsmaterialien

  • Religionsbuch: RELi + wir 5/6/7. Göttingen: V & R 2007, S. 279: Passa und Exodus (mit kurzer Erläuterung der Riten)


Inhaltsverzeichnis

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