Krisenseelsorge (Lebensraum Schule)

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Krisenseelsorge im Schulbereich: "Montag morgen, 7 Uhr 30. Nach einem entspannten Wochenende komme ich ins Lehrerzimmer. Während ich zu meinem Platz gehe, öffnet sich die Lehrerzimmertür. Unser Rektor. Grußlos eilt er an den Kolleginnen und Kollegen vorbei, nimmt direkten Kurs auf mich. Zwei Minuten später weiß ich: Alex, ein Schüler meiner 7ten Klasse, lebt nicht mehr. Es ist 7 Uhr 40. Noch 20 Minuten bis Unterrichtsbeginn. Was kann ich tun?"

Krisenseelsorge ist eine Materialsammlung aus dem Themenportal Lebensraum Schule.

Aktuell

Ökumenisch erstellte Arbeitshilfe für die Gestaltung des Jahrestages des Amoklaufs von Winnenden und Wendlingen in Schule und Jugendarbeit. Der Titel "Hab keine Angst!" greift die biblische Zusage "Fürchte dich nicht" auf. Die Handreichung empfiehlt, zum Gedenken beispielsweise Hoffnungszeichen zu setzen. Aus dem Inhalt: Gestaltungsmöglichkeiten, Schweigeminute, Gottesdienstentwürfe und Andachten, z.B. Hoffnungsbaum, Zweigkreuz, Kreuzweg, Gewa...


Trauerarbeit in der Schule - Anregungen und Ideen

  • Trauerwand gestalten, in der man Trauer ausdrücken kann, z.B. mit Kerzen, Zettelwand, Kondolenzbuch
  • Tafel vollschreiben lassen mit Fragen, Meinungen, dem, was SchülerInnen bewegt... und darüber reden, schweigen, beten ...
  • Den Opfern Briefe schreiben, Bilder malen lassen: "Was ich dir noch sagen wollte...". Eventuell in einem Buch sammeln, das an einem für Schülerinnen und Schüler zugänglichen Ort (Trauerwand) platziert ist. Das Buch kann man ggf. nach einem Monat den Hinterbliebenen als Zeichen der Anteilnahme überreichen, wenn sich mediales Interesse verflüchtigt hat, die Trauer aber noch nicht ...
  • Gemeinsam überlegen, wie man den Überlebenden möglichst hilfreich zur Seite stehen kann ...
  • Und irgendwann dann aber - wichtig - behutsame Rückkehr in den Schulalltag, um das Trauma nicht unnötig zu verlängern

Weitere Ideen

Hilfreiche Materialien

Auf dieser Seite sind Erfahrungen und Vorgehensweisen zusammengestellt, die für Religionslehrerinnen und Religionslehrer des Schuldekanates nach dem Amoklauf in Winnenden hilfreich waren. Aus dem Inhalt: Verhalten in der Notfallsituation, Tipps für Gespräche, Ausdrucksmöglichkeiten und Möglichkeiten zur Verarbeitung, Trauerkoffer, Liedvorschläge und Gottesdienstentwürfe.
Die äußerst umfangreiche Sammlung enthält eine Vielzahl von Materialien: Verwaltungsvorschriften über Krisen- und Notfallpläne, Leidfäden, Entwürfe für pädagogische Tage und Fachtagungen, Grundsatzartikel, erprobte Rituale, Elternbriefe, Bausteine für Gottesdienste und dergleichen mehr.

  • Notfallseelsorge Homepage
    Die verschiedenen Notfallseelsorge- und ähnliche Systeme, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst (AGS) zusammengeschlossen haben, betreiben diese Homepage, um sich und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit vorzustellen und um Informationen schnell weitergeben zu können. Mit ausführlichen Handreichungen.


Wie gehen wir mit dem entsetzlichen Ereignis um? Warum vor unserer Haustür? Wie soll es weiter gehen? Welche Fragen können wir beantworten, welche nicht? Das Team des Landesbildungsservers hat Quellen und Materialien zum Amoklauf in Winnenden zusammen gestellt. Hoffentlich können wir damit helfen, die schreckliche Tat in der Schule und im Unterricht zu besprechen und zu bewältigen.
Das Referat Schulpastoral der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat einen Leitfaden für den Umgang mit Tod und Trauer in der Schule mit folgendenThemen erstellt: Mögliche Formen der Unterstützung, Sensibilisierung, Schulung für Schulleitung, Kollegium und einen selbst beim Umgang mit Tod und Trauer in der Schule, Hilfreiche Praxisbausteine zum »Umgang mit Tod und Trauer in der Schule«, Hilfreiche außerschulische Fachstellen und Links
Der Verein für Friedenspädagogik hat verschiedene Materialien zu diesem Thema online gestellt. Aus dem Inhalt: School Shootings. Schulmassaker in Deutschland. Kann man Amokläufe verhindern? Umgang mit Krisenereignissen. Umgang mit traumatischen Gewalt-Erlebnissen.
Prävention Notfallpläne Nachsorge Krisenintervention KIBBS ist eine Gruppe von Experten für Krisenmanagement und -prävention. Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat seit dem Jahr 2002 dieses Team aufgebaut. KIBBS hat unter anderem folgende Ziele: in akuten Krisenfällen größeren Ausmaßes (Amoklauf, Katastrophen, Unglücksfällen …) gezielt vor Ort zu helfen. Schulen, Schulaufsicht und Kultusministerium darin zu beraten, wi...
Vielfältige Hilfen in den verschiedenen Formen von Krisen: Organisatorische Maßnahmen Schritt für Schritt Anleitung für Krisenfälle Psychische Erste Hilfe Trauerarbeit in der Klasse
1. Was ist »KIS«? 2. Ansprechpartner 3. Material und Links 4. Kooperationspartner „Warum seid ihr so traurig?“Krisenseelsorge im Schulbereich (KIS)- Umgang mit Tod und Trauer Rituale für Todesfälle und Krisensituationen (doc, 61 KB)
Abschied, Verlust und Trennung gehören in vielfältiger Form zu unserem Leben. Die Fähigkeit zu trauern ermöglicht den Umgang mit diesen Anforderungen. Schule als Ort täglicher sozialer Begegnungen kann sich diesem Thema nicht entziehen. Ein Schüler/eine Schülerin stirbt, ein Lehrer/eine Lehrerin kommt ums Leben, ein Elternteil, ein Geschwisterkind ist verstorben – wie gehen wir in der Schule damit um? Reaktionen, Wie sage ich es der Klasse?, R...
Zeitschrift der Gemeinsamen Arbeitsstelle für gottesdienstliche Fragen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Zum Inhalt: Religion spielt im Leben unserer Gesellschaft eine eher marginale Rolle. Um so auffallender ist, dass Kirchen in Unglücksfällen, Naturkatastrophen oder Gewalttaten gesellschaftlich – zunehmend – beansprucht werden. Die Beiträge des Heftes erkunden einzelne Facetten dieses Phänomens.
Suizidprävention und Trauerverarbeitung in der Schule Suizidtheorien Lehrer-Schüler-Gespräch Unterrichtseinheiten Theorie zur Trauer Notfallszenario nach Suizid Unterrichtseinheiten
Wie können Schulen mit existentiellen Bedrohungen, Gewalt und Tod umgehen? Medienberichte zeigen immer wieder, dass Krisen auch in scheinbar sicheren Institutionen wie Schulen potenziell allgegenwärtig sind. Das Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, führt dazu, die Bedrohung der Lebenswelt Schule durch Krankheit, Unfall, Missbrauch, Tod etc. auszublenden, so lange, bis das Unvorstellbare passiert ist. Schüler, Lehrer, Eltern und Sc...

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