Kain und Abel (Bibliochat)

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Inhaltsverzeichnis


[Bearbeiten] Reflexion


[Bearbeiten] Kommentar

[Bearbeiten] Erkennen

Das Verb "Erkennen" bezeichnet den Vorgang des Miteinander Schlafens.

[Bearbeiten] Kain

Der Name Kain könnte auf ein Wortspiel mit dem hebräischen Verb ‚kanah‘ = erwerben zurückgehen (vgl. V1: Ich habe einen Mann vom Herrn erworben). Kain gilt als Stammvater der Keniter.

[Bearbeiten] Abel

Der Name Abel bedeutet ‚Windhauch‘ oder ‚Nichtigkeit‘.

[Bearbeiten] Ansehen

Ansehen bedeutet so viel wie beachten. Der Bibeltext stellt lediglich fest, dass Gott Kains Opfer nicht beachtet. Warum Gott dies tut - etwa weil Kain minderwertige Früchte opfert oder irgendein Ritual nicht einhält - wird nicht gesagt. Hier spiegelt sich lediglich die Erfahrung, dass dem einen scheinbar Alles, dem anderen aber Nichts gelingt. "Wenn der Text dies auf Jahwe zurückführt, sucht er nicht einen Grund für das Gelingen oder das Scheitern, sondern ‚es ist vielmehr das Unabänderliche damit ausgesagt, dass so etwas geschieht‘ (Westermann." (Berg 1991, 73)

[Bearbeiten] Opfer

In der Geschichte von Kain und Abel handelt es sich offensichtlich um ein Erstlingsopfer: "Bei der Gewinnung der Nahrung wird der göttliche Geber anerkannt; damit verbindet sich die Erwartung, dass der Segen auch weiterhin gewährt wird." (Berg 1991, 74)

[Bearbeiten] Sünde

Im Alten Testament bezeichnet Sünde nicht einen Tatbestand wie z.B. einen Diebstahl, auf den eine Strafe folgt. Sünde und Strafe hängen enger zusammen, liegen ineinander: "Mit dem bösen Tun gerät der Mensch in eine schicksalwirkende Tatsphäre (v. Rad, 1987, 278f u.ö.). Die hebräische Sprache bringt das Ineinanderliegen des Sachverhalts, den wir durch die beiden Begriffe ‚Sünde‘ und ‚Strafe‘ auseinanderhalten, dadurch zum Ausdruck, dass es dafür nur einen Begriff (‚awon‘) verwendet." (Berg 1991, 71)

[Bearbeiten] Ackerboden

Der Begriff "Ackerboden" taucht in den Vv10-12 häufiger auf. Auf dem Acker hat Kain Abel erschlagen - und "an diesem Ort des Unrechts trifft ihn auch die Strafe." (Berg 1991, 71) An dieser Stelle wird der im alten Israel angenommene Zusammenhang von Sünde und ihrer Folge, von Schuld und Schicksal sichtbar.

[Bearbeiten] Kainszeichen

Möglicherweise handelt es sich um eine Tätowierung, die die Israeliten einem freundlich gesonnenen Stamm, den Kenitern beobachtet haben, der sie auf der Wüstenwanderung begleitete. Zur Zeit der Abfassung dieser Erzählung (ca. 11.Jh.) existierte diesr Stamm noch. Namensgebend war aber wohl nicht der Kain aus der Erzählung ‚Kain und Abel‘.



[Bearbeiten] Literatur und weiterführende Links

Berg, Horst Klaus: Ein Wort wie Feuer. Wege lebendiger Bibelauslegung, München (Kösel) und Suttgart (Calwer) 1991. Die Erzählung von Kain und Abel dient Horst Klaus Berg zur Veranschaulichung unterschiedlicher bibeldidaktischer Methoden. Zuvor betrachtet er den Text ausführlich exegetisch (S. 62ff).


Diese Seite enthält z.Zt. lediglich den biblischen Text und einige Kommentare für die Reflexionsphase. Die technische Unterstützung der Methode "Bibliochat" wird gegenwärtig erarbeitet. Klicke hier, um zum virtuellen Arbeitsraum bei http://www.rpi-virtuell.de zu gelangen. Der Zugang ist gegenwärtig passwortgeschützt.

Theorie zum Bibliochat



Diese Seite wurde zuletzt am 7.10.2008 geändert.