Individuelle Förderung (Methoden)

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Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern ist Auftrag von Schule und Verpflichtung für jede Lehrerin und jeden Lehrer. In Hessen wurde dieser Förderauftrag mit Beginn des Schuljahres 2006 noch stärker betont durch die Verpflichtung individuelle Förderpläne bei Nichtversetzung oder gefährdeter Versetzung zu erstellen und die Eltern und die Schülerin oder den Schüler zu informieren.

Weitere Informationen: Bildungsserver Hessen: Rechtliche Grundlagen in Hessen


Allgemeine Informationen

Systemische Benotung beinhaltet Zielvereinbarungsgespräche und Fördergespräche. Alle Fördergespräche sind Gespräche, die während der Lernprozesse begleitend geführt werden, um die Leistungen des Lerners zu fördern und dem Lehrenden zu zeigen, wie er dies begleitet. Herkömmliche Beurteilungen sind demgegenüber Verfahren, in denen die erreichten Leistungen anhand vorher vereinbarter Kriterien eröffnet und besprochen werden.
Diagnostizieren, fördern, beurteilen - von Seiten der Lernenden und der Lehrenden. Das Förderkreislauf-Modell nach Fritz Zaugg. Vorstellung der einzelnen Stationen des Förderkreislaufs: http://elc.bildung.hessen.de/repository/fortbildung/pdo/modul_diag_foe/inhalt/foerdern/unt/index.html
Unterrichten heißt Fördern aller Lernenden auf der Grundlage von Beurteilung (Diagnose). Dieser Zusammenhang wird im Modell des Förderkreises abgebildet. Grundlage des Förderkreises ist die Diagnose des Lernstandes und des Lernprozesses. Es folgen eine ausführliche Beschreibung der Stationen des Förderkreislaufs und ein Beispiel für die Umsetzung.
Der Förderplan als schriftlich niedergelegter Plan ist ein Schritt in einem differenzierten Kreislauf der Förderplanung, der im Wesentlichen den hier in der Grafik dargestellten Stationen folgt. Die sechs Stationen orientieren sich an einer für das allgemeine Schulwesen sinnvollen Förderplanung. Der Förderplankreislauf beschreibt den zeitlichen und organisatorischen Ablauf. Mit Beispielen für Förderplänen mit unterschiedliche Schwerpunkten sow...
Im Rahmen der Initiative "Komm mit!- Fördern statt Sitzenbleiben" wurde in NRW Projektschulen an fünf Standorten eine Lehrerfortbildung zu Bausteinen einer individuellen Förderung angeboten mit den Schwerpunkten „Schüler verstehen“, „Lernmotivation“, „Neue Formen der Individualisierung“ und „Lernschwierigkeiten in Deutsch und Mathematik bearbeiten“. Die Vorträge können hier heruntergeladen werden.
In diesem Kapitel werden grundlegende Aspekte der Förderplanung vorgestellt. Insgesamt erweisen sich Förderpläne zum Einsatz in allen Schülergruppen geeignet. Ziel jeder Förderung ist gemäß der Stärkenorientierung der Ausbau von Stärken bei gleichzeitigem Abbau von Schwächen.
Zusammenstellungen von Informationen und Handreichungen zum Förderkreislauf: Grundlagen, Lernpsychologie, Unterrichtsgestaltung, Diagnose durchführen, Ziele aushandeln und vereinbaren, Maßnahmen planen und umsetzen. Schulprogramm, Fortbildungen. Mit vielen Grundlagentexten zum Herunterladen.

Beispiele und Handreichungen

Hier sind Ergebnisse und Materialien der Arbeitsgruppe "Individuelle Förderung" der Bezierksregierung Arnsberg veröffentlicht. Arbeitsfelder: Lernstände feststellen und Förderpläne erstellen, Übergänge gestalten, Berufsorientierung unterstützen, Persönlichkeitsentwicklung unterstützen, Rahmenbedingungen schaffen. Mit vielen Materialien wie Beobachtungsbögen, Selbsteinschätzungsbögen, Förderplänen für alle Schulstufen und Fallbeispielen.
Ergebnisse und Materialien der Arbeitsgruppe zur „Individuellen Förderung“ der Bezirksregierung Detmold. Aus dem Inhalt: Von der Beobachtung zur Förderung, Lernstände verstehen, Unterricht entwickeln, Persönlichkeitsentwicklung, Strukturen gestalten, Kooperieren. Mit Arbeitsblättern und Beobachtungsbögen zum Herunterladen.
Qualifizierungsangebot zum Ziel der Verbesserung der beruflichen Abschlussquoten: Informationen, Fortbildungsmodule zu den Themen Diagnostik, Förderung sprachlicher, mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen, Umgang mit Prüfungen, von der Diagnose zur Förderung.