Arbeiten bei einer Non-Profit-Organisation

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?Brot für die Welt" ist ein unabhängiges Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Sie wurde 1959 in Berlin gegründet. In mehr als 1.000 Projekten leistet sie gemeinsam mit einheimischen Kirchen und Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa Hilfe zur Selbsthilfe. Die Organisation besteht aus 120 hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die Voll- und Teilzeitbeschäftigt sind. Zudem gibt es ?Brot für die Welt" - Beauftragte in den gliedkirchlichen Diakonischen Werken und den Freikirchen, sowie ehrenamtliche Mitarbeiter, Kirchengemeinden und Aktionsgruppen. Mit einem jährlichen Spendenaufkommen von über 50 Millionen Euro gehört ?Brot für die Welt" zu den zehn größten Spendenorganisationen. Leitmotiv der Arbeit ist: Den Armen Gerechtigkeit.


Inhaltsverzeichnis

Ziele

Überwindung extremer Ungleichheit


Brot für die Welt versucht Gleichberechtigung zu erreichen, Demokratie und politische Teilhabe zu fördern sowie Arbeitsbedingungen zu verbessern. Außerdem setzt die Organisation sich dafür ein die Verhandlungsmacht der Armen zu stärken.

Angemessene Lebensverhältnisse


Die Organisation möchte Ernährung für Arme sichern, dafür sorgen, dass sie sich selbst ein Einkommen schaffen und deswegen auch in den betroffenen Gebieten Bildung fordern und fördern. Ein weiteres essentielles Vorhaben ist es die Gesundheit der Menschen zu erhalten und wiederherzustellen.

Ursachen von Gewalt beseitigen


Eine weitere Aufgabe besteht darin gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu unterstützen und Menschenrechte zu verwirklichen.

Verantwortlicher Umgang mit der Natur


Die natürliche Lebensgrundlage der Menschen soll erhalten werden. Deshalb ist es wichtig die nachhaltige ökologische Landwirtschaft zu fördern und natürliche Ressourcen zu schonen. Des Weiteren soll das Konsumverhalten der Einwohner überprüft werden.


Aufgaben

Die Arbeitsbereiche:

Ernährung sichern


Um Ernährung zu sichern hilft ?Brot für die Welt? beim Ausbau der heimischen Agrarproduktion mit umweltverträglichen, standortgerechten und preiswerten Methoden. Außerdem wird der Handel zwischen den Bäuerinnen und Bauern über Anbau und Vermarktung gefördert, damit diese eine gewisse Unabhängigkeit erlangen können.

Bildung und Gesundheit fördern


?Brot für die Welt? fördert die schulische und handwerkliche Ausbildung von Frauen, Kindern und Jugendlichen um somit Bildungseinrichtungen und Gesundheitsversorgung für alle Menschen zugänglich zu machen. Grundsätzliches Ziel ist es, das Recht auf Gesundheitsversorgung für alle Menschen einzufordern.

HIV/ Aids bekämpfen


Da Aids nicht nur eine Gefahr für Menschen sondern auch für die gesamten Entwicklungfortschritte darstellt, fördert ?Brot für die Welt? Programme zur Aids-Aufklärung, unterstützt die Pflege von Aids-Kranken und stellt Hilfen für Aids-Waisen zur Verfügung. Um Infizierte und Kranke vor der Ausgrenzung zu bewahren bietet die Organisation ihnen und ihren Angehörigen seelsorgerliche Begleitung an. Zudem werden von HIV/Aids betroffene Menschen in ihrem Recht auf eine Behandlung mit lebensverlängernden Medikamenten unterstützt.

Gewalt überwinden, Demokratie fördern


Kriege, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen verhindern und zerstören Entwicklung. Deswegen fördert ?Brot für die Welt? den Dialog und die Versöhnung zwischen den Religionen, verfeindeten ethnischen Gruppen, in Familien und in der Gesellschaft um Kriege, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Menschen die schon Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden sind, wird geholfen.

Den Armen eine Stimme geben


?Brot für die Welt? versteht sich als Anwalt der Benachteiligten in den Ländern des Südens. Da die Globalisierung oft zu Lasten der Armen wird steht für die Organisation der Einsatz für die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte im Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Dies geschieht im Rahmen ihrer Lobby- und Advocacy-Arbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Es wird mit Öffentlichkeitsarbeit und durch Kampagnen auf Ungerechtigkeiten und Missstände in der Welt aufmerksam gemacht.


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Kompetenzen

Ein Mitarbeiter der Organisation muss eine vielfältige Anzahl von Kompetenzen mitbringen um den unterschiedlichen Aufgabenfelder gerecht werden zu können. Normalerweise haben die Mitarbeiter oftmals jahrelang in einem Entwicklungsland gelebt. Sie kommen aus verschiedenen Berufsgruppen und verfügen über gute Fremdsprachenkenntnisse. Ihre Aufgabe in Deutschland ist es, die Projektanträge aus Übersee zu bearbeiten. Darüber hinaus beraten und begleiten sie die Partner bei der Projektdurchführung. Sie prüfen die Abrechnungen und informieren die Öffentlichkeit in Deutschland über die Arbeit von "Brot für die Welt". Es werden hauptsächlich "Allrounder" gesucht. Das bedeutet, dass sie sich in mehreren Sparten zu Hause fühlen und über ein vielfältiges Wissen in verschieden Bereichen verfügen und dieses auch kombinieren können. Sehr wichtig ist zum Beispiel die betriebswirtschaftliche Kompetenz, sie hilft bei der Ausführung des operativen und strategischen Controlling, sowie bei der Werbung und dem Fundraising. Des Weiteren erfordert der Beruf eine hohe Sachkompetenz sowie eine darauffolgende methodisch- didaktische Kompetenz. Diese Kompetenz ist deshalb so wichtig, da es in vielen Bereichen darum geht den Beteiligten komplexere Sachinhalte verständlich zu vermitteln um sie für heikle Themen wie Armut und Hunger sensibler zu machen, so dass sie dazu gewillt sind ihre Zeit oder ihr Geld dem jeweiligen Projekt zur Verfügung zu stellen. Die wichtigsten Kompetenzen für diesen Arbeitsbereich sind im Folgenden ohne hierarchische Bedeutung aufgelistet:


- Betriebswirtschaftliche Kompetenz

- methodisch- didaktische Kompetenz

- Sachkompetenz

- Wirtschaftliches Verständnis

- politische Kompetenz

- Reflektion der eigenen Arbeit

- hohe Strukturiertheit

- selbstbestimmt Arbeiten

- Kreativität

- Pc- Kentnisse

- Flexibilität

- Offenheit gegenüber Neuem

- Psychologisches Verständnis, Umgang mit Menschen


Das Hauptziel dieser Berufsergreifung sollte es sein, dass man diesen Beruf ausüben möchte weil man der Meinung ist, dass die Arbeit einen persönlich weiterbringt, da die Organisation kein hohes Gehalt bieten kann. Im Austausch für die hohen Anforderungen wird dem Mitarbeiter ein weitgehend selbstbestimmtes Arbeiten bewilligt.

Grundsätzlich sind die Stellen nicht unbedingt auf Religionspädagogen zugeschnitten. Allerdings ist es ihnen durch ihr ebenfalls breites Spektrum an Kompetenzen durchaus möglich eine Stelle bei der Organsiation zu bekommen. Sie können sich zum Beispiel in Lernsituationen gut verkaufen und sind sowohl methodisch als auch didaktisch geschult. Außerdem sind sie verlässlich im Umgang mit Menschen und können auf sie eingehen.


Arbeitgeber

?Brot für die Welt" wird von allen evangelischen Landes- und Freikirchen getragen und gehört zu einer Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Dabei gehört die Organisation ?Brot für die Welt" genauso zum Vorstandsbereich der Ökumenischen Diakonie im Diakonischen Werk der EKD e. V. wie die Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Europa.

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Weiterführende Informationen

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Alternative Berufsfelder für Religionspädagog/innen

Verweise auf weitere Berufsfelder sowie allgemeine Informationen zu religionspädagogischen Komeptenzen und Schlüsselkompetenzen.