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2011 rpi-Fachtagung: Tagungsbericht
Aus seminarwiki
Vorbemerkungen
Publiziert am 6. Oktober 2011 von Jörg Lohrer
rpi-virtuell: Nur noch einmal schlafen bis zum relicamp
Vom 7.-9. Oktober 2011 findet das erste religionspädagogische barcamp, das “relicamp 2011″ im Kloster Drübeck statt. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Gelegenheit auf Twitter, im Livestream oder auf der mixxt-Plattform die Tagung mitzuerleben und sich von zu Hause aus zu beteiligen.
Ein Forum für die Themen
Das Programm des relicamp wird live während der Tagung zusammengestellt. Vorab werden jedoch im Forum Ideen, Angebote, Wünsche usw. gesammelt. Diese können schon im Vorfeld von allen Interessierten wahrgenommen und diskutiert werden: http://relicamp.mixxt.de/networks/forum/index
relicamp auf Twitter – #relicamp
rpi-virtuell twittert von der Fachtagung unter http://twitter.com/rpi_virtuell (@rpi_virtuell). Der offizielle Hashtag unter dem kommentiert, berichtet und gefragt werden kann, lautet: #relicamp.
livestream vom relicamp
Wir haben auch einen livestream eingerichtet um den Auftakt und die Präsentation des relaunch von rpi-virtuell am Freitag um 15:00 Uhr zu übertragen. Wenn alles klappt mit der Technik gibt es Ton und Bild vom relicamp live unter www.livestream.com/rpivirtuell.
Allen die persönlich kommen: Gute Anreise!
Und allen, die nicht in Drübeck mit dabei sind: Macht mit!
Infos und Aktuelles sowie die Tagungsdokumentation und Sessionpläne gibt es unter: http://www.relicamp.mixxt.de
Freitag, den 07.10.2011
rpi Aktuell: Entwicklung, Technik, Personal, Online Lernen, Was bisher geschah
We proudly present: Die neue Version von rpi-virtuell
Get Together "10 Jahre rpi-Fachtagung" mit Büffett und Liveacts
- Rückblick auf den Rückblick 5 Jahre rpi-virtuell 2002-2007: Gebuertstagsmappe 5 Jahre rpi
- Orte und Themen der bisherigen rpi-Fachtagungen: mehr
- Eine Pecha Kucha über das Kloster Drübeck hat Andreas Ziemer vorgestellt.
- Spiel "Die virtuelle rpi!Artothek vor Ort entdecken". Jean-Louis Gindt hat 30 Kunstwerke im Format DIN A3 ausgedruckt, die er im Raum aufhing. Dazu gab es genügend Ausschnitte mit Details aus den Kunstwerken, von denen jeder mindestens 2 erhielt. Jeder sollte das passende Kunstwerk wiederfinden, aus dem die Details stammen....
- Linktipp aus der Diskussion: kunst-aufräumen
- Anton Lanz hat rpi-virtuell in Österreich in Form von Blitzlichtern vorgestellt.
- Mario Reinhard hat von der 1. Fachtagung in Leinefelde den Film "Filmen wie die Profis" aus den Archiven gekramt und professionell vorgeführt.
Samstag, den 08.10.2011
Begrüßungsrunde und Start des ReliCamp 2011
Sessions, Teil 1 von 10.45 - 18.00 Uhr
Im Rahmen des relicamp 2011 fanden zahlreiche Sessions (Arbeitsrunden) zu unterschiedlichen Themen statt. Die folgende Übersicht stellt einige Angebote und ihre Inhalte in kurzer Form vor.
Videoauthoring
Kurs zum Glauben - Bausteine
Im kleinen Kreis wurde über das Projekt gesprochen. Konfessionslose, die im diakonischen Bereich arbeiten, sollen die Möglichkeit erhalten, sich online über den christlichen Glauben zu informieren und gemeinsam mit anderen, das evangelische Profil in diakonischen Einrichtungen zu reflektieren. Das geplante Online-Angebot soll vom Arbeitgeber als Fortbildungsmaßnahme anerkannt und zertifiziert werden.
Gesprochen wurde über mögliche Titel des Kurses, die prägnant und einladend sind. "Kurs zum Glauben" ist ein reiner Arbeitstitel.
Nachgedacht wurde auch über den zeitlichen Rahmen des Online-Projekt, der sicherstellen soll, dass die Bewältigung komplexer Aufgaben möglich ist. Einzelne Wahlmodule könnten das Projekt auf Dauer ergänzen.
In einer zweiten Session wurde über die Motivation der Tn gesprochen und eine möglichst handlungsorientierte Herangehensweise (Fallbeispiele), die das Arbeitsfeld im Blick hat, favorisiert.
Der Materialpool im neuen rpi-virtuell
- Der Materialpool ist über die Startseite und über den Reiter "Materialpool" zu erreichen
- Alle Links aus dem alten rpi wurden übernommen
- Klickt man auf einem Begriff, bieten sich oben links Suchfunktionen an, man löscht die Suchfunktionen, die man nicht braucht, durch Anklicken.
- Es können in den Materialpool weiterhin problemlos gute Links eingetragen werden, und zwar unter der Rubrik: Neues Material.
- Hilfen: Einführung und Darstellung der Zuordnung der Links zu den Medientypen.
Erklärvideos erstellen
Interaktive Whitboard
Der Workshop in Drübeck wurde unterstützt durch Cómex Computer Barleben.
Diskussionspunkte der Session:
- prinzipielle Forderung nach boardherstellerunabhängiger Software
- Einberufung rpi-virtuell-workshop: Welche religionsdidaktische Prinzipien soll eine Autorensoftware leisten können? Bei dieser wird technisch ein html-Output-Format vorausgesetzt. rpi-virtuell-Leitungsteam nimmt Kontakt zu easychalk.com auf, um genauer zu prüfen, ob dort diese Voraussetzung gegeben.
- Formen des Austausches von Lessons bzw. die Information über neu veröffentlichte Lessons für den RU auf der rpi-virtuell-Plattform:
- Während der Tagung wurde ein geschlossener Kursraum namens „Digitale Tafelbilder“ (im alten rpi-virtuell) gegründet. Bei Interesse bitte Beitrittsanträge an Eva-Maria Popp stellen.
- Bei den Hersteller-Portalen muss auf RSS-Feedfähigkeit hingearbeitet werden, und zwar nicht einfach global für alle Schulfächer, sondern speziell von deren Abteilung „Religion“ (Aufgabe des rpi-virtuell-Leitungsteams dort zu prüfen und anzufragen).
4. rpi-virtuell-Leitungsteam lädt (marktgängige) Hersteller von interactive whiteboards / software (z.B. SMARTTechnologies, Promethean, easychalk,...) zu einem Informationsaustausch ein: Wie funktioniert im Religionsunterricht Lernen? Was muss ein interactive whiteboard bieten/erfüllen/können?
Wichtige Adressen:
Auf Anfrage nennt Michael Beisel persönliche Ansprechpartner bei diesen Adressen
Die neue Version von rpi-virtuell
Im Rahmen der Session zur neuen Version von rpi mit Joachim Happel wurden zahlreiche Neuentwicklungen diskutiert, aber auch noch vorhandene Probleme/Wünsche angesprochen. Diskussionspunkte bzw. Problemanzeigen waren u. a.:
- Diskussion zum Datenschutz
- Links zu den Gruppen führen nur mit Passwort weiter.
- e-Mail-Adressen werden nicht öffentlich angezeigt (Fehler im System).
- Über die Tags kann man zu usern finden.
- Der Begriff "Interessen" greift zu kurz, Tags ist geeigneter (Container für einen Begriff).
- user-Seite muss komplett überarbeitet werden. Bearbeitungszyklen liegen weit auseinander, deshalb gibt es sprachliche Brüche (Interessen/Tags).
- Es gibt noch kein schlüssiges Konzept, wie Hilfe aufzubauen ist.
- Übertragung der Daten: Themenmappen kann ich nicht mehr editieren. Das Gesamttool kann ich nicht mehr nutzen. Es ist nicht mehr kompatibel. Bestimmte Importmöglichkeiten werden wir haben.
- Der Begriff "virtuelle Seminarräume" passt nicht (asynchrones Arbeiten).
gps-gestützte Klosterführung
- Ziel: Erkundung außerschulischer Lernorte
- Ort: Kloster Drübeck
- Thema: Klosterbrand im Mittelalter
- Form: Krimi zur Klostergeschichte
- Infos zu Technik, Gestaltung und weiteren Ideen finden sich hier
eTools im neuen rpi-virtuell
- Web-Tools gibt es viele, kostenlos und einfach einzusetzen.
- Entwicklungszeit von eTools etwa 6 Monate, kostenintensiv.
- Was brauchen wir in der neuen Version?
- Sinn eines e-Tools: Lernendes Arbeiten zu unterstützen.
- Alte Version stellte Ordner bereit, in dem viele Dokumente und weitere Ordner waren.
- Das wurde vereinfacht.
- Im Ordner befindet sich eine e-Tool-Datei. Eine Index-Datei mit Impressum-Seite und Startseite.
- Wir diskutierten, ob dieser flexible e-Tool, den man für den eigenen Bedarf edieren kann, ausreicht. Frage: Sind die Nutzer mit der eigenen Gestaltung überfordert?
- Idee: Beispiel-Mappen für Einsteiger anbieten, zum Beispiel über eine offene Gruppe.
- Fazit: Weniger ist mehr. Standardisieren ist in Ordnung.
Themenseiten im neuen rpi-virtuell
Die Begriffe, die rötlich in der Wolke erscheinen, bieten ein ausgewähltes Angebot zum Thema an: Je vier Vorschläge zu den Materialtypen: Unterrichtsentwurf, Fachinformation, Medien, Lernort, Aufgaben und Arbeitsblätter sowie 'Verschiedenes'.
Themenseiten können nur von redaktionell zugelassenen Personen erstellt werden. Eine Einführung findet sich hier.
Online-Seminare
Bisher: Start- und Seminarworkshop, Modul Online in der Schule, Module A, B, C
Fragen:
- Was kann/muss/soll an Online-Seminaren zur Verfügung stehen?
- Frage: Welche neuen Formate lassen sich denken. Welche Mitstreiter lassen sich finden?
- Fragen: Technikschulungen in Kombination mit einem Thema bringen
Ideen:
- Technik und Themen verbinden: Die Reihen update und Nachtflug weiterentwickeln oder solch ähnliche Formate kreieren. An Erfahrungen anknüpfen und sie weiterreichen.
- Start-/Seminarworkshop sollte weitergeführt werden.
- Module A,B,C ganz neu euntwickeln
- Einigung mehrerer, wie in einer Genossenschaft, Online-Module an andere weitergeben.
- Es bedarf der Abstimmung über ein gemeinsames Format unter denen, die bereits Online-Seminare anbieten. Was könnte dann zu einem Musterformat werden? Daraus einen Schlacht- und Organisationsform entwickeln mit Fahrplan, ToDo-Liste und Seminarinfos.
- rpi-Trainer müssen in der Technik geschult werden - startup für "rpi-Start"
- rpi sollte diejenigen zusammenrufen, die bereits Online-Seminare anbieten und über gemeinsame Formate nachdenken wie auch über Modalitäten des Tauschs von Modulen bzw. andere denkbare Möglichkeiten. rpi stellt die Technik und den organisatorischen Rahmen bereit. Auf dieser grundlage könnte der Austausch der Anbieter von Modulen koordiniert werden.
Perspektiven der Artothek im rpi-virtuell
- Bilderdatenbank
- Wie lassen sich die Bilder der derzeitigen Artothek in die Materialsammlung des Materialpools einbinden? Es geht darum, dass die Kunstwerke der Artothek gefunden werden können, zusammen mit andern Materialien.
- Die Eintragemaske im Materialpool des neuen rpii.net gibt bereits einen ersten wichtigen Schritt. Sie muss nur (geringfügig) für Kunstwerke angepasst werden. Beispiel.
- Neben den einzelnen Kunstwerken sollten auch die verschiedenen Räume als Materialien im Materialpool zu finden sein.
- Auf den neuen Themenseiten müsste lediglich ein zusätzlicher Button Bilder/Kunstwerke (neben Unterrichtsvorbereitung, Fachinformation, Medien usw.) eingerichtet werden, unter dem die Kunstwerke erscheinen können.
- Weiterentwicklung der Artothek-Räume
- Die Artothek-Räume werden allgemein als immer noch sehr wertvoll empfunden. Grundsätzlich soll sich nichts an den Räumen ändern.
- Im Foyer hingegen soll doch unbedingt der Raumplan besser sichtbar werden.
- Da der Raumplan sich inzwischen gefüllt hat, muss er neu konzipiert werden, die Sonderaustellungen müssen ebenfalls integriert werden.
- Der Name Sonderausstellungen soll überdacht werden.
- Gewünscht wurde, dass der Link zur Artothek auch in der neuen Version sichtbar wird, z. B. oben in der Leiste neben Startseite, mein rpi usw.
Beamer Supported Teaching im RU
VORTEILE
- Man hat mit Beamer und Laptop zusätzliche Medien zur Verfügung (z.B. PowerPoint, Videos, Software, Internet), die mit den meisten klassischen Methoden und Medien kombiniert werden können und diese unterstützen.
- Beamer bringt fast kostenlos Farbe in den RU.
- Beamer sind in fast allen Punkten der Tafel und der Kreide überlegen.
- Ist Technik, U-Material und Know-How vorhanden, ist der Einsatz eines Beamers im RU eine Erleichterung für den Lehrer und die SchülerInnen, sowie eine Qualitätssteigerung des Religionsunterrichtes.
- Beamer-Einsatz im RU ist eine selbstverständliche Grundlage für die Nutzung zeitgemäßer Medien.
NACHTEILE
- Für manche Lehrer ist es aufwändig einen Beamer und einen Laptop zu besorgen und sich mit der Technik anzufreunden.
- Es gibt leider wenig fertiges Material, von daher ist die Vorbereitung aufwändig.
- Wenn Schüler Beiträge dazu schreiben sollen, ist das mit Beamer aufwändiger als mit Tafel und Kreide, es sei denn man hat ein interaktives Whiteboard.
- Lehrerzentrierter Beamer-Einsatz ohne andere Methoden ist ein ermüdender Missbrauch.
Smartphones im Unterrricht
- Diskutiert wurden Chancen und Grenzen mobiler Endgeräte, in den Bereichen:
- Textentwicklung und -gestaltung
- Foto- und Videofunktionen sowie die Produkteinbindung und Postproduktion in unterschiedlichen Portalen
- Audioaufnahmen und Podcasting mit dem Handy
- didaktische und unterrichtspraktische Überlegungen erweiterten die Gesprächsgänge
MOOC
Ein MOOC ist:
- Massiv - weil viele Menschen, Konzepte und Ideen beteiligt sind
- Offen - weil eine Anmeldung nicht zwingend erforderlich ist, weil die Orte der Beteiligung im Netz verstreut sind, weil niemand ein Testat ausstellt
- Online - weil er sich ausschließlich im Netz abspielt und Menschen, Konzepte und Ideen zusammen- und weiterbringt
- Ein Kurs (Course) - weil er einen breit gefächerten Fahrplan bereithält, an dem die Teilnehmenden interessengeleitet andocken können.
Wir diskutierten die Möglichkeiten, ein MOOC auf rpi-virtuell zu veranstalten. In der Schlußrunde des relicamp gab es aussichtsreiche Unterstützungsangebote
Routinen für online-Recherchen
In Schulbüchern steht oft "recherchiert im Internet" als Arbeitsauftrag. Dieser Auftrag ist wenig hilfreich! Wir sind auf der Suche nach besseren Formulierungen.
- Wir überlegen zunächst: wie suchen wir selber. z.B. Materialpool von rpi-virtuell. Googlen und schauen, ob es einen WikipediaArtikel gibt. Dann Links folgen, dabei verzettelt man sich leicht. Ist das nicht auch Sinn von Recherche?
- Beispiel beim Thema "Bei Kindern in aller Welt": Drei oder vier Seiten werden vorgegeben zB. unicef, "Suche dir ein Land aus! Wie sieht Schule in diesem Land aus?" "Beschreibe das Leben eines Kindes in diesem Land", d.h. geleitete Recherche auf einer bzw meherern Seiten, die ich vorher auswähle. Dies ist vor allem für Grundschule und Kl.5 sinnvoll.
- Beim Suchen muss ich vorher bedenken, wofür ich suche, Ausgabeformat bedenken: zB Ölwechsel beim Auto, dann brauche ich ein Foto meiner Ergebnisse.
- Seiten bewerten: gibt es interne Kriterien, nach denen ich Seite bewerten kann? Gibt es exteren Kriterien? Bei Google: wer hat die Seite erstellt? Bei Wikipedia kann ich verfolgen, wie der Artikel entstanden ist.
- Foren: hier muss man unterscheiden zwischen Fachforen und allgemeinen Foren (zB über Gesundheit, Kochen). Sobald ich mich ein bisschen auskenne, kann ich ein Forum bewerten. Beurteilungskompetenz für SchülerInnen ist anzustreben. Wird in diesem Forum über die Sache gesprochen oder driftet die Kommunikation ab (Kriterium zB wie wird über Dritte gesprochen, Art der Argumentation, sachlich, wird aufeinander sachlich Bezug genommen? Was hat Autor noch für Beiträge geschrieben?)
- SchülerInnen, die gewohnt sind zu recherchieren, vergleichen oft ein Medium, das sie als vertrauenswürdig erlebt haben, mit anderen Medien.
- Den Schülern abraten auf private Homepages zu gehen, besser sind die von Institutionen. Firmen haben oft das Interesse zu vermarkten. Portalseiten sind oft zu riesig (z.B. die der EKD, Schulen) - Frage nach der Verlässlichkeit der Seiten von Institutionen,
- Idee: wenn ich etwas kaufen möchte, suche ich ja auch nach Testberichten, welche Frage stelle ich? Bei einer Fragestellung im Unterricht kann man zB auch Fragen: Wie lautet die Gegenposition? Welche Internetseite vertritt diese Gegenposition?
- Im Internet finden sich immer nur Antworten auf Fragen anderer Leute. Diese muss sich nicht mit meiner Frage decken! Ich muss Anworten auf meine Fragen ableiten. --> entwickeln einer hermeneutischen Kompetenz.
- Zur Bewertung: Informationen dürfen nicht nur aus Internetquellen bezogen werden, verpflichtend muss ein weiterer Text aus "Papier" hinzugezogen werden.
- Hinweis auf Buch von Julia Born, dort Tabelle zum Thema Recherche.
Zusammenfassung
- Idee: ein Thema wird unterschiedlich recherchiert: Expertenbefragung, Unibibliothek, Internet. Am Ende Präsentation und Vergleich der Informationen. Wie weit trägt mich was, kann am Ende gut beurteilt werden.
- Thema festlegen, Stichworte daraus bestimmen, Experten befragen, Suchmaschine abfragen, Ergebnisse sortieren, Links prüfen undQuellen vergleichen (dh Sicherung).
- In Rechercheauftrag mit einbeziehen: begründe am Ende, warum du diese Quelle verwendet hast.
ReliCamp-Party mit Liveacts
Der zweite Abend des relicamp 2011 ist der "Abend der Genüsse". Alle Sinne werden angeregt, gefordert, überrascht, .... Folgende Genüsse wurden angeboten:
Sonntag, den 09.10.2011
Sessions, Teil 2 von 09.30 - 12.30 Uhr
Saphir 7/8 - das neue Lehrbuch für den islamischen RU
Buchbesprechung von Reinhard Kirste
Zusammenarbeit White Board und rpi
unterstützt durch Cómex Computer Barleben
Twitter
Feedback und Auswertung
Stimmen der Teilnehmenden
- Dank bei den Gastgebern: Tolles Haus, lecker Essen, prima Internet, gute Tagesleitung, sehr viel mitgenommen. Das Format ist wirklich in Ordnung
- Ich war skeptisch über das Unorganisierte. Im Nachhinein hat man die Vielfalt an Themen erreicht, so dass ich sehr positiv heimfahre. Bislang gab es immer ein spannend klingendes Impulsreferat, dass dann oft nicht so verheissungsvoll war. Bin sehr positiv überrascht. An der neuen Version hätte ich gerne noch mehr ausprobiert.
- Ich bin recht unbedarft herangegangen. Ich fand es unheimlich spannend und vielseitig. Das Format ist total Klasse. Ich hoffe das war nicht das letzte barcamp an dem ich teilgenommen habe. Ich fand die praxisrelevanten Rückmeldungen von vielen Kollegen hilfreich. Ich würde mich freuen weiter im Netzwerk mitarbeiten zu können. Bei einem MOOC bin ich gerne mit dabei.
- Als Pensionär habe ich viel Zeit für einen MOOC und wäre auch dabei. Die Organisationsform ist für Alphatiere und diejenigen, die sich nicht nach vorne trauen, kommen evtl. nicht so zur Geltung. Ich finde es jedoch toll, wie sich die Gruppe selbst organisiert. "Traue der Weisheit der Gruppe" kommt hier voll zur Geltung, aber wir sollten auch die "Geringsten unserer Brüder" im Blick behalten.
- Ich vermute, ich hätte mich nicht angemeldet, wenn ich nicht in den beruflichen Bezügen gewesen wäre. Die Herausforderung von Anfang an etwas beitragen zu sollen, kann eine große Hürde sein.
- Die weite Anreise hat sich absolut ausgezahlt, schon allein wegen dem Kloster Drübeck. Ich kannte die barcamp-Methode und war mir sicher, dass die Beteiligten auch eine ganze Woche an Programm füllen könnten. Ich hatte nicht den Druck selbst etwas anbieten zu müssen. Wir sind so eine große Expertengruppe. Schade ist, dass nicht noch ein größerer Personenkreis sich entschieden hat, hierher zu kommen. Das Format hat mich überzeugt und ich freue mich auf ein relicamp 2012, das hoffentlich weiter südlich stattfindet.
- Ich schließe mich dem Lob zu diesem Tagungsort an. Das Kloster hat eine besondere Atmosphäre. Die GPS-Tour war ein Novum für mich. Es tut mir gut mit so vielen zusammenzuarbeiten. Wenn ich die neue Version besser kennengelernt habe, kann ich hoffentlich im nächsten Jahr etwas aus dem Unterricht mitbringen. Im Moment sind wir wohl in einer "Zwischensituation" zwischen den zwei Versionen. Die Whiteboard-Innovationen sind toll. Vielen Dank!
- Ein Dankeschön, dass es möglich war so viele Impulse hier verarbeiten zu können. Das man über die mixxt-Plattform schon vor der Tagung loslegen konnte war neu und toll. Super, dass es auch noch geklappt hat, die Whiteboards auf die Tagung zu bekommen und auszuprobieren. Mit der neuen Version fühle ich mich noch zu unsicher, um damit verlässlich mit einer Gruppe zu arbeiten. Richtige Trainingseinheiten mit Ergebniskontrolle zur neuen Plattform wären gut, um rein zu kommen. Danke für die Organisation und die tolle Location. Es mir unheimlich Spaß gemacht.
- Es war eine Fachtagung, bei der ich so viel draussen war wie schon lange nicht mehr. Die GPS-Tour war extrem spannend. Die Realität ist oft weit entfernt, von dem was wir hier erleben. Es tut gut hier ein bisschen zu träumen. Die weite Anreise hat sich gelohnt.
- Bin sehr dankbar hier gewesen zu sein und kann mir gut vorstellen auch einmal im Urlaub hierher zu fahren. Ich bin nicht ganz so euphorisch zum relicamp. Auf einer Tagung Diskurs zu führen und sich diesem zu stellen bin ich gewohnt. Gefehlt haben mir Experten, die ganz gezielt und kompetent ihr spezifisches Fachwissen kompakt referiert haben. Ich habe Einblick in die neue Version bekommen.
- Es ist ein Rätsel, warum es nicht gelungen ist, Kollegen aus Sachsen für die Tagung zu gewinnen. Vielleicht klingt "barcamp" zu sehr nach "Insider-Veranstaltung". Möglicherweise hätte eine Mischung aus Themen/Personen, die vorher benannt sind und freiere Phasen eher einladend für Leute, die neu dazu kommen würden.
- Eine Mischung aus einem Angebot wäre toll.
- Ich bin durch die kurzen Einheiten des barcamps lange nicht so gestresst, wie auf anderen Tagungen. Die 45'-Einheiten waren sehr wohltuend.
- Hätte ich gestern Nachmittag nicht 2 Einheiten beim Mittagsschlaf verpasst, wäre es mir zuviel geworden. Ich habe so viele Eindrücke gesammelt zum Weiterdenken, dass mehr gar nicht gegangen wäre. Ein Impuls von aussen hätte mir allerdings auch gut getan.
- Eigentlich brauchen wir einmal im Jahr auch ein bisschen Urlaub und auch eine Urlaubsstimmung. Das war für mich die entspannendste Tagung seit vielen Jahren aus der Leitungssicht. Früher war es so, dass wir viele Programmpunkte vorbereiten mussten und dann gar nicht richtig dabei sein konnten. Durch das Tagungsformat war nun möglich an vielen Themen gemeinsam zu arbeiten. Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen, die helfen nicht betriebsblind zu werden. Ich habe sehr viel gelernt und einige Perspektiven gewonnen.
- Was mich immer wieder an solchen Tagungen fasziniert ist, dass ich zwischendurch und nebenher informell so viele Impulse und eine personalisierte Fortbildung für mich bekomme. Auch wenn ich das eine oder andere nicht weiß, bekomme ich hier in einer Selbstverständlichkeit viel Unterstützung.
- Aus Veranstaltersicht ist es eine große Herausforderung, die Offenheit des Tagungsformates in der Vorbereitung auszuhalten. Ich würde das Tagungsangebot gerne weiterentwickeln. Man könnte das nächste Mal auch wieder einen Professor einladen oder live zuschalten. Die mixxt-Community ist recht effektiv und sollte weiter genutzt werden.
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