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2010 rpi-Fachtagung: Tagungsbericht

Aus seminarwiki

rpi-Fachtagung 2010

1. Thema

2. Programm der Fachtagung

3. Anmeldung

4. Organisatorische Fragen

6. Tagungsbericht


Die diesjährige rpi-Fachtagung fand vom 01. - 03.10.2010 im RPZ Schönberg bei Frankfurt statt. Im Mittelpunkt stand das Internet als Kommunikationsraum von Kindern und Jugendlichen.


Inhaltsverzeichnis

Freitag, den 01.10.2010

Treffen von rpi-Konferenz

"Das Leitbild lernt laufen..." Ein Jahr nach der Verabschiedung des Leitbildes arbeiten wir auch 2010 am Leitbild weiter und vergleichen das Bild mit der Wirklichkeit von rpi-virtuell. Nach einem Rückblick auf den Prozess der Leitbild-Entwicklung konzentriert sich diese Konferenz auf die Bearbeitung der Orientierungen Qualität, Entscheidungen und Gemeinschaft aus dem Leitbild.

In drei Arbeitsgruppen wurden die genannten Orientierungen hinsichtlich folgender Fragen überprüft: Sind die genannten Aspekte realisiert? Mit welcher Qualität? Welche Anmerkungen gibt es? Zudem wurden aus den Ergebnissen mögliche Perspektiven entwickelt.

Orientierung: Qualität

Die Qualitätsentwicklung von rpi-virtuell wird durch kontinuierliche Reflexion und Evaluation sicher gestellt. Als Referenzrahmen dient das Leitbild. Die Community ist an der Qualitätssicherung beteiligt. rpi-virtuell sucht die wissenschaftliche Begleitung und gewährleistet hohe Nutzerfreundlichkeit (Usability).

  • LB ist Referenzrahmen (hier gibt es Blumen)
  • Nachfrage nach der Usability
    • Wie kommen wir an den anderen Blick?
  • Welche evaluativen Parameter gibt es?
    • diagnostische Merkmale und Steuerung
      • Gruppe bilden?
  • Wissenschaftliche Begleitung verbreitern / intensivieren
    • Einen Strauß von pfiffigen wiss. Arbeiten entwickeln!
  • Wen meinen wir, wenn wir von Community reden?
    • Wie können wir die Bedürfnisse der Community erfahren?

Orientierung: Entscheidungen

Einrichtungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Nutzerinnen und Nutzer werden nach Möglichkeit an Entwicklungen beteiligt. Sie sind in festgelegten Verfahren an Entscheidungen zu beteiligen.

  • stärker Einbindung von Instituten wird mehrheitlich gewünscht (bestehende Kooperationen werden hoch eingeschätzt)
  • Zukunft: rpi-Info enhält immer eine Umfrage zu bestehenden oder neuen (zu entwickelnden) Tools (auch Beta-Versionen)
  • Ergebnisse werden im nächsten rpi-Info veröffentlicht und ggf. kommentiert
  • rpi-Konferenz qualifizieren
    • neue Aktive gewinnen
    • passive Mitarbeiter zurückgewinnen
  • rpi-Fachtagung für eine Jahresbericht nutzen

Orientierung: Gemeinschaft

Die Community verbindet das Interesse an Religionspädagogik und religiöser sowie ethischer Bildung.rpi-virtuell lebt von der aktiven Beteiligung dieser Community und bietet vielfältige Handlungsmöglichkeiten. Die Plattform fördert die Kooperation und den Austausch.

  • Was kann ich mit einer Community realisieren, was ich ohne sie nicht kann?
  • Die Gemeinschaft von rpi-virtuell lässt sich schwer fassen, denn je nach Benutzergruppe gibt es unterschiedliche Bedarfe
  • Diese Bedarfe reichen von reinem download-Interesse bis zu intensiver Kooperation.
  • Das Material kommt aus der Community und müsste mehr Feedback erhalten (Kooperation)
  • Wenn wir uns mit der Förderung der Community beschäftigen lautet eine wichtige Frage: "Wie baue ich eine ressourcenorientierte Kultur in ein selektierendes Umfeld ein?"
  • Eine mögliche Antwort: Wir ermöglichen überschaubare Ideenpool-Gruppen.
  • Eine andere Antwort: Wir signalisieren, dass wir kontaktbereit und offen für Zusammenarbeit sind.


Dialogischer Tagungseinstieg

In einem gespielten Telefongespräch spürten Uwe Martini und Mario Reinhardt der Entstehung des Tagungsthemas nach und holten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf diese Weise in die Tagung hinein. Das Gespräch wurde durch eine Präsentation unterstützt. Der dialogische Tagungseinstieg stellte zudem die Überleitung zum st@rt up dar.

st@rt up - Kirchliche Sinnangebote im Web 2.0

Die Studie Kirchliche Sinnangebote im Web 2.0 hat untersucht, wie die verschiedenen Communities, Blogs und Videoportale für kirchliche Sinnangebote genutzt werden und welche Chancen darin liegen. Sie ist die erste Studie, die sich explizit mit kirchlichen Sinnangeboten im so genannten Mitmach-Web auseinandersetzt.

Die von der Akademie Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge, Kassel, in Auftrag gegebene Studie wurde vom Fachbereich Katholische Theologie, Lehrstuhl für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe-Universität, Frankfurt, unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Trocholepczy durchgeführt.

Neben der Frage, wo Kirche/Glaube im Web 2.0 vorkommt, beschäftigt sich die Studie vor allem mit der Problematik: Findet im Web 2.0 Kommunikation über Glaubensthemen statt? Und: Welches Ausmaß hat user generated religious content im Web 2.0?

An der Fortsetzung der Studie wird derzeit gearbeitet. Der Schwerpunkt der aktuellen Forschung legt ihren Schwerpunkt auf einer intensiven User Befragung und geht Befürchtungen kirchlicher Anbieter im Web 2.0 nach.

Jürgen Pelzer ist der Ansprechpartner für diese Studie am Fachbereich Kat. Religion der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt und seit 5 Jahren selbstständiger Internet- und Web 2.0 Berater im kirchlichen Bereich.

Das Social Web als religionspädagogische Herausforderung von Jürgen Pelzer
5 kurze Thesen Ergebnisse des Eröffnungsvortrages und der anschließenden Diskussion auf der RPI-Virtuell Jahrestagung 2010: Knapp eine Stunde am Tag bewegt sich ein durchschnittlicher Jugendlicher in den Sozialen Netzwerken von StudiVZ, SchuelerVZ, Wer-kennt-Wen und anderen. Auch junge Erwachsene, aber auch ältere Internetnutzer, erliegen zunehmen dem Reiz des sozialen Netzwerkens im Internet. Vor allem Facebook gewinnt im letzten Jahr zusehends an Nutzern. Das Internet ist sozial geworden, Stichworte wie „Mit-Mach Internet“ und „Social Web“ deuten darauf hin, dass es um Kommunikation auf der digitalen Agora der Postmoderne, dem Internet, geht: Für die Jugendlichen ist der Reiz klar erkennbar: Die Netzwerke stellen die modernen Tools für ihre Entwicklungsaufgaben zur Verfügung: Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement und Weltzugang. Welche Herausforderungen ergeben sich für die Religionspädagogik und den Religionsunterricht? Fünf erste Thesen:

1. Soziale Netzwerke als Unterrichtsgegenstand Mit ca. 1 Stunde täglich prägen die Sozialen Netzwerke die Mediennutzung der Jugendlichen. Die starke Korrespondenz von Entwicklungsaufgabe und der Möglichkeit dieser Aufgabe in den sozialen Netzwerken nachzugehen, ist ein genuines Thema für den Unterricht. SchuelerVZ stellt bspw. komplette Unterrichtsentwürfe zur Verfügung (mehr). Diese müssen zwar noch pädagogisch geprüft werden, da sie von einer Firma erstellt wurden, zeigen aber die Möglichkeiten auf, Soziale Netzwerke als Unterrichtsgegenstand zu behandeln. Denn die grundlegenden Themen, die mit den Sozialen Netzwerken einhergehen, sind anthropologischer Natur und betreffen den Menschen als ein Sich-Selbst-Mitteilenden in allen Facetten seines Menschseins.

2. Probieren mit Facebook im Religionsunterricht Gerade Facebook bietet in Form von Fanseiten und Gruppen viele Möglichkeiten. Eine Fanseite für eine Klasse, die Thema des RU sein kann, ist ebenso denkbar wie Fanseiten zu bestimmten wichtigen Personen der Kirchengeschichte, um den SuS einen spielerischen Zugang zur Thematik zu verschaffen und gleichzeitig in der Öffentlichkeit von Facebook präsent zu sein. Auch bereits bekannte Seiten können genutzt werden. Facebook ist vielleicht analog einem Unterrichtsbuch mit vielen Kontaktmöglichkeiten zu sehen. SuS, so die Rückmeldung einiger Lehrkräfte, sind besonders empfänglich, wenn Sie das Gefühl haben, sie tun etwas, dass auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und das nicht nur im Klassenraum oder in der Schule bekannt wird. Beispiele können Aktionen aus dem kulturellen Bereich sein, wie z.B. das Profil von Anne Frank (mehr) oder anderen (mehr). Von einigen Sprachlehrkräften ist bekannt, dass sie Facebook im Sprachunterricht einsetzen. Dort kann man mit SuS sehr gut Fremdsprachige Seiten erkunden (mehr). So ist zum Beispiel denkbar, dass spanisch aufgrund der Facebook Fanseite von Granada gelernt wird (mehr). Aber auch im interreligiösen Bereich ist es vorstellbar, dass sich SuS z.B. bei dem Thema Islam über eine Facebook Gruppe dem Thema nähern. Sie können dort auch den Austausch mit Andersgläubigen suchen und diese Erfahrungen können gemeinsam im RU ausgewertet werden – Facebook öffnet das Klassenzimmer in die öffentliche Sphäre, also dorthin, wo die SuS später ihre gewonnenen Kompetenzen beweisen müssen. Teilweise sind die Gruppen in Facebook auch sehr regional angesiedelt und können somit direkt mit der Lebenswelt der Schüler verknüpft werden, z.B. die Gruppe der Muslime in Pforzheim (mehr). Die Sozialen Netzwerke, allen voran Facebook, bieten viele neue Möglichkeiten, deren Mehrwert erprobt werden sollte.

3. Weiterentwicklung des Religionsunterrichtes: Medienkompetenzentwicklung Es ist absehbar, dass gerade die sozialen Netzwerke, aber auch das Internet generell, für die junge Generation das Kommunikationsmittel Nummer 1 sind und bleiben. Cybermobbing, oder wie es mittlerweile in der Literatur verhandelt wird, Cyberbulling , sind Themen mit wachsender Relevanz. Zwischen 10-20 Prozent der Schüler sind bereits im Internet Opfer von Hassattacken oder Ähnlichem geworden. Das Internet, da scheinbar anonym, verstärkt solche negativen Seiten der menschlichen Kommunikation. Kommunikation und der Umgang mit dem Anderen sind genuin religiöse Themen. Ein explizites Thematisieren dieser Zusammenhänge im RU bietet den SuS ebenfalls die Möglichkeit nicht nur etwas Theologisches zu lernen, sondern gleichsam ihre Sozialkompetenzen und den Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln des Social Web zu reflektieren und zu verbessern. Der RU kann dadurch eine Weiterentwicklung in Hinblick auf die Medienkompetenzentwicklung erfahren, um der Gewichtigkeit der Thematik an den Schulen Rechnung zu tragen.

4. Social Media Guidelines an Schulen Einige Lehrkräfte haben mittlerweile Kontakt zu ihren SuS über die Sozialen Netzwerke wie StudiVZ, Wer-kennt-Wen, etc. Eine große Chance liegt darin, so die Berichte dieser Lehrkräfte, einen intensiveren Kontakt mit den Schülern zu erhalten und auf einer persönlicheren Ebene mit diesen zu kommunizieren. Gerade für den Religionsunterricht liegen darin Chancen. Dennoch ist die Verunsicherung spürbar: Es stellt sich die Frage wie es mit den traditionellen Rollen ist. Im Sozialen Netzwerk kollabieren private und berufliche Rollenmuster: Ist es sinnvoll ein extra Lehrerprofil anzulegen? Was darf eine Lehrkraft von sich preisgeben? Will ich überhaupt, dass meine SuS mich als Lehrkraft in Facebook anschreiben? Die Schulleitung könnte – ähnlich der amerikanischen Bischofskonferenz (mehr)– Leitlinien für den Umgang mit sozialen Medien an der Schule herausgeben. Diese sog. Social Media Guidelines geben verbindliche Rahmenbedingungen, regeln arbeitsrechtliche Fragen und geben Transparenz und Sicherheit, wie der Umgang mit den neuen Möglichkeiten des Social Web an der Schule gehandhabt wird.

5. Zukunftsfähigkeit der Wissensgesellschaft Das Thema der Nutzung des Internets als Wissensquelle ist ein zentrales Zukunftthema für die Gesellschaft. Wie die Studien, zuletzt (mehr) belegen, sind die Jugendlichen zwar intuitiv im Umgang mit dem Internet, können es jedoch nicht geschickt als Wissensquelle nutzen. Fast jeder Vierte SuS geht davon aus, dass das, was im Internet steht, vorher auf Richtigkeit überprüft wurde. Wikipedia und Google sind die Grenzen des Recherchehorizonts. Eine Gesellschaft, die sich primär als Wissensgesellschaft definiert, bedarf aber einer kommenden Generation die im Internet mit dem Rohstoff Wissen umzugehen weiss. Die Schulen und auch der RU erfüllen somit einen genuinen gesellschaftlichen Auftrag, wenn sie das Internet und den Umgang der SuS damit explizit zum Unterrichtsgegenstand erklären. Dies sind erste religionspädagogische Grundlinien, um dem Phänomen des Social Web Rechnung zu tragen, Ergänzungen und Kommentare sind erbeten.

Jürgen Pelzer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe Universität Frankfurt und betreut dort unter anderem das interreligiöse Lernprojekt „www.religion-entdecken.de“ und leitet ebenfalls das Kompetenzzentrum Internet unter www.weiterbildung-live.de und bloggt unter www.netzinkulturation.de.


Materialien: Hier können Sie die Powerpoint Präsentation, die Jürgen Pelzer im Oktober 2010 auf der Tagung im RPZ Kronberg begleitend zu seinem Vortrag genutzt hat, als PDF Datei downloaden. Ergänzend zur Präsentation hat der Autor unter netzinkulturation.de einen erklärenden Artikel zur Verfügung gestellt. Zudem hat er eine weiterführende Linkliste (download als pdf-Datei) zum Thema "Facebook und Co. erstellt. Im Vortrag kamen zudem folgende Internetseiten zur Sprache:

Bilder vom Freitag

2010 rpi-Fachtagung: Fotos vom Freitag

Samstag, den 02.10.2010

Andacht

Die Andacht am Samstag vormittag drehte sich um das Lied eines nicaraguanischen Laienpredigers: Llamado soy de Dios.

Spanisch

Llamado soy de Dios,
mi mano lista está
para construir con El
un mundo fraternal.

Los ángeles no son enviados a cambiar
im mundo de dolor por un mundo de paz.
Me ha tocao a mí hacerlo realidad;
a yúdame, Señor, a hacer tu voluntad.


Englisch

Sent out in Jesus' name,
our hands are ready now
to make the earth the place
in which the kingdom comes.

The angels cannot change a world of hurt and pain
into a world of love, of justice and of peace
The task is our to do, to set it really free.
O help us to obey, and carry out your will.


Deutsch

Ich kenne Gottes Ruf und bin dazu bereit,
mit ihm an seiner Welt der Liebe mitzubau'n.
Kein Engel steigt herab, der Feuerwerk entfacht,
der Schmerzen schnell mal stillt, aus Kriegen Frieden macht.

Viel mehr hängt es an mir,
bewegt von Gottes Geist,
dass wahr wird, sich erfüllt,
was wahres Leben heißt.

Der Einfluss online-basierter Kommunikation auf das Reden über den eigenen Glauben

Einstiegsreferat: Andreas von Hören, Medienprojekt Wuppertal

Das Konzept des Medienprojekts Wuppertal verfolgt keinen filmanalytischen oder filmkritischen Ansatz, sondern ermöglicht Jugendlichen, sich künstlerisch und inhaltlich zu artikulieren, indem sie Filmen machen. Medienkompetenz ist nicht das Ziel, sondern ein Mittel, um Filme zu machen. Außerdem werden die produzierten Filme einem Publikum zugänglich gemacht: in Wuppertal in einem großen Kino, außerdem über den DVD-Vertrieb.

Gezeigt wurden zwei Filmausschnitte von DVD „ON“ zum Thema Internetkommunikation. Im Film „ON. Eine Dokumentation über die Internetnutzung von Jugendlichen“ berichten Jugendliche über ihr Kommunikationsverhalten im Internet. Im Zentrum stehen die unterschiedlichen Erfahrungen der Internetnutzung, die Möglichkeiten und die Gefahren von Chats oder Sozialen Netzwerken.

Im Film „Streit im Netz. Cyber-Mobbing unter Jugendlichen “ erzählen Jugendliche über ihre negativen Erlebnisse im Internet in sozialen Netzwerken. Sie beschreiben ihre leidvollen Erfahrungen mit Cyber-Mobbing, wie sich diese auf das reale Leben auswirken und welche Zusammenhänge zwischen realem und virtuellen Mobbing zum Beispiel in der Schule bestehen. Außerdem geht es um sexuelle Übergriffe im Netz, das Hacken von Accounts und Datenklau. Eine Besonderheit dieses Films ist, dass er von Jugendlichen verschiedener Schulformen gemacht wurde.

In Bezug auf Filmtechnik und Umgang mit dem Internet fällt Folgendes auf:

  • Jugendliche reden in ihrer Sprache.
  • Es wird keine Ausgewogenheit angestrebt, Darstellungen sind bewusst subjektiv.
  • Die Aufnahmen sind dynamischer als üblich.
  • Die Jugendlichen stellen weniger Fragen an das Internet als Erwachsene, sind technisch relativ kompetent, überblicken aber nicht die Reichweite ihres Tuns im Internet.
  • Manchmal lernen Jugendliche auch andere Jugendliche im Internet kennen, allerdings sind negative Erfahrungen auch verbreitet.

Impuls von Tom Nöding, Community Manager bei evangelisch.de

Der Referent begann seine Ausführungen mit der Frage: "Wo würde Luther heute seine Thesen anschlagen?". Zudem zitierte er Dietrich Bonhoeffer mit den Worten: „Die Kirche muss an den weltlichen Aufgaben des menschlichen Gemeinschaftslebens teilnehmen.“

Für die Tagungsdokumentation wurde vom Referenten ein begleitende Präsentation zur Verfügung gestellt.

Informationen zu evangelisch.de
  • evangelisch.de hat folgende Bereiche: Themen (journalistischer Teil), Kompass (Infobereich), Community
  • evangelisch.de wurde 2009 gestartet
  • der Sitz ist in Frankfurt
  • die Redaktion hat 12 Mitarbeiter und 30 freie Autoren
  • die Community hat ca. 4200 Mitglieder
  • evangelisch.de richtet sich an Menschen zwischen 35 und 60 Jahren
Ziele
  • alle Kommunikationsmöglichkeiten des Internets nutzen
  • Reichweite erzielen und guten Journalismus machen
  • eine zeitgemäße Kommunikationsplattform bieten
  • Informationen zur Kirche und ihren Einrichtungen geben
  • Weltgeschehen aus evangelischer Perspektive zeigen
  • Austauschplattform für Inhalten der evangelischen Publizistik sein
Verschiedene Aktionen und Events
  • Web Andachten: 30 Andachten und Chats zum „Wort zum Sonntag“
  • der EKD-Ratsvorsitzende war im Chat: Dauer: eine Stunde, 39 Teilnehmer, ca. 20 Fragen
  • Margot Käßmann bloggt regelmäßig von ihrem Aufenthalt in den USA auf evangelisch.de
  • Barcamp Kirche 2.0 in Frankfurt: Die Teilnehmer/innen sind potentielle Referent/inn/en
  • unter evangelisch de läuft auch youngspirix: ca. 1000 Mitglieder, im Aufbau begriffen
Fazit
  • Community ist überall
  • Engagement findet auf Mikro- und Makroebene statt
  • Mitgliederbindung durch Events und Aktionen stärken
  • redaktioneller Input hat hohen Stellenwert
  • Community-Inhalte stärker in den Vordergrund rücken

Ideenwerkstatt – Wie können die neuen Kommunikationsstrukturen des Internet für die religionspädagogische Arbeit nutzbar gemacht werden?

Im Rahmen der Ideenwerkstatt wurden in Kleingruppen Antworten auf folgenden Fragen gesucht:

  • Welche Möglichkeiten ergeben sich aus den neuen Kommunikationsstrukturen des Internet für die religionspädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?
  • Wie können die neuen Kommunikationsstrukturen des Internet für die religionspädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nutzbar gemacht werden?
  • Wie kann das Internet als Kommunikationsraum für das Kommunizieren mit Kindern und Jugendlichen über Religion und den eigenen Glauben genutzt werden?

Im Folgenden werden die Gruppenergebnisse aus der Ideenwerkstatt vorgestellt.

Gruppe 1 (roter Raum)

Begegnung: Themen, Menschen
  • von Menschen lernen, die ich sonst vielleicht nicht träfe
  • Welche Themen, Fragen sind „dran“?
  • neue Begegnungschancen im Internet/in sozialen Netzen
  • „Eindringen“ in die Welt der Kids/Jugendliche
  • entfernte Orte und Gruppen verbinden
Beispiele für Begegnung mit Themen
  • Youtube
  • Worte mit Gesicht, Stimme, Gesten verbinden
  • Testimonials
  • Medien praktisch nutzen, z.B. Clips
  • Veranschaulichung, z.B. Heiligenbildchen
  • verschiedene Formen verknüpfen (Wort, Ton, Video, Bild)
  • Tod, Tote, Verstorbene, Auferstehung im Netz erforschen
Geschützte Räume (Intimität und Anonymität)
  • Anonymität als Schutzraum, Raum für alle Fragen, „Offenes Ohr“
  • Glaubenskommunikation nur in begrenzten, über längeren Zeitraum begleiteten Gruppen
  • Rolle Seelsorger
  • Foren, Blogs und Gruppen zu interessanten Themen des Glaubens (Facebook)
  • Jugendliche ihre eigenen Themen einbringen lassen, kreativer Flow
Präsenz im Medium (Beteiligung)
  • Präsenz in den Netzwerken der Jugendlichen versus „Kirchenseiten“ (Kirche ist da, wo die Menschen sind)
  • Wahrgenommen werden wollen versus Predigt (Chance: subjektive Rede)
  • die eigene Präsenz ist wichtig, thematische Angebote machen
  • Problem: Zentrierungs-/Steuerungswunsch
  • Kirche als präsent erleben (nicht langweilig)
Orts- und zeitunabhängig organisierte Kommunikation
  • Einbinden von online-Diskussionen in Präsenzphasen
  • Kommunikation zwischen Präsenzphasen/zeiten
  • selbstgesteuerte Fortsetzung von Kommunikations-/Reflexionsprozessen
  • Anknüpfung virtueller Kommunikation an Konfirmandenunterricht
  • Konfigruppen online (als Cliquen)
  • Experimentelle Beteiligungsformen
  • Subjektivierung und Zuordnung
  • Zeitressourcen außerhalb der Institution
  • gemeinsam Erarbeitetes leichter organisierbar ohne Begrenzung durch zeitliche Vorgaben
Bedenken
  • unendliche Möglichkeiten und doch keine
  • Wofür „nutzbar“ machen?
  • Wie Vertrauen schaffen?
  • „Intimitäten“ in der „Öffentlichkeit“
  • personale Vermittlung vor Sachthemen
  • people, objectivities
  • „nutzbar“ bei Jugendlichen? Falsche Perspektive der Erwachsenen
  • In welcher Rolle trete ich auf?
Und sonst ...
  • Wie könnte die Facebook-Seite einer Reli-Gruppe aussehen?
  • Dokumentation von Arbeitsergebnissen
  • Online-Seminar konzipieren, dass Idee liefert und Selbsterfahrung möglich macht
  • Argument „macht Spaß“: was ich beisteuere, ist tatsächlich immer mein eigener Beitrag
  • Gleichrangigkeit der Beiträge, Hierarchien der Beteiligten verschwimmen oder verschwinden
  • Facebook innerhalb rpi-virtuell

Gruppe 2 (blauer Raum)

Medien-Anthropologie – Fragen zu den Netzwerken insgesamt
  • Was bedeutet Freundschaft (real und in der social community)?
  • Identität und Rollenfindung




Methodik - Ideen
  • Komplexe Texte twittern
  • youtube-Filme zu religiösen Themen kommentieren
  • Inhalt vor Methodik: Welches Medium eignet sich
  • Hausaufgaben über Blogs und Foren erstellen
  • SuS in freien Blogs posten lassen und die Reaktionen abwarten
  • virtuelles Klassenzimmer erstellen
  • Rechercheaufträge in Facebook (z.B. Anne Frank …)
  • Andachten auf Facebook gestalten








Erwachsene und Jugendkultur
  • Im Blick behalten, dass diese Welt nicht unbedingt auch meine Welt sein kann und muss??
  • Überblick behalten – Vielzahl an Netzwerken …
  • Anonymität und Öffentlichkeit thematisieren
  • Pastoren und Pädagogen ans Netz – Fortbildungsauftrag


Motivation
  • selbst Spaß am Medium haben
  • Jugendliche fragen
  • Dann erste Methodik wählen
Digital Natives: Wie ticken die Internetbewohner

Als Nachtrag ein Link: Digital Natives

Gruppe 3 (gelber Raum)

Ideen zu möglichen Themen
  • Flashmob zum Reformationstag
  • Aussstellungen und Wettbewerbe
  • Bibliochat
  • Expertenchat zu bestimmten Themen des RU
  • KU- und RU-Gruppe auf facebook
  • regionale KU-Tage online
  • Kurzfilme drehen und zeigen
  • “Das Handy ist meine Seele” - Handynutzung
  • Hilfen für die Abschlussprüfung
Spiritualität im Netz
  • Räume, Orte zur Meditation anbieten
  • Taize virtuell
  • Spiri-Ecke (Homepage)
  • Web-Andachten ausprobieren
Beratung im Netz
  • Chatseelsorge
  • Dr-Sommer-Team für Religion
  • Kummerkasten
  • Online-Beratung
Kirchen im Netz erleben
  • Virtuelle Kirchenführungen
  • Kirchen einmal anders - weltweit
  • Ökumenischer Gruppenraum z.B. in der Schule
  • evangelisch.de ausprobieren
Chancen
  • andere Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern möglich
  • Kommunikation weltweit
  • Glaube in anderen Sprachen /Welten
  • Produktorientiertes Lernen (podcast, Audio)
  • neue Sprachräume nutzen
  • die Öffentlichkeit der Kommunikationsräume nutzen
  • neue Ikonographie, Visualisierung
  • Perspektivenwechsel

Workshopphase - Kommunizieren über Religion und den eigenen Glauben mit ...

Die Workshops verfolgten das Ziel, verschiedene Kommunikationsformen am Beispiel vorzustellen, Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen und Ideen für die Nutzung im Kontext religionspädagogischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszuloten.

Facebook

Referent: Tom Nöding, Community Manager bei evangelisch.de

Im Workshop wurde das soziale Netzwerk Facebook vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Möglichkeiten der Nutzung von Facebook im privaten und schulischen Bereich. Außerdem wurden mögliche Gefahren der Nutzung thematisiert. Weiterführende Informationen bietet die Präsentation zum Workshop und eine begleitende Information.

Twitter: Mit Twitter die Bibel neu entdecken

Referent: Ralf Peter Reimann, evangelisch.de

Im Workshop wurde Twitter, eine Anwendung zum Mikroblogging vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Möglichkeiten der Nutzung von Twitter im privaten und schulischen Bereich. Weiterführende Informationen bietet die Präsentation zum Workshop.

Twitter allgemein
  • Twitter ist ein Micro-Blogging-Dienst, der seit 2006 angeboten wird. Über Web, Handy und mobile Endgeräte kann man 140-Zeichen Kurznachrichten verfassen. Über sog. #hashtags lassen sich Nachrichten grupppieren bzw. suchen. Täglich werden zz ca. 65 Million Nachrichten pro Tag versendet.
  • Häufig enthalten diese Nachrichten Links zu Websites, Fotos oder Videos, d.h. Twitter weist auf Ressourcen im Web hin (während bei Facebook eher die Philosophie ist, alles in Facebook zu integrieren, z.B. auh Twitter-Feeds auf die Facebook-Seite zu holen, anstatt auf das eigene Twitter-Konto zu verlinken).
Twittern praktisch
  • Unterrichtsidee zu politischem Christsein: "Bonhoeffer: Dem Rad in die Speichen fallen": Welches Rad heute? Suche dein "Rad" bei Twitter!
  • Unterrichtsidee: Verschiedene Accounts anlegen und zu unterschiedlichen Themen Kommentare verfassen und diese weiter verfolgen.
  • Twitter wird am Beispiel der aktuellen Tweets zu Stuttgart 21

Blog

Referent: Ralf Peter Reimann, evangelisch.de

Im Workshop wurde das Bloggen vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die Möglichkeiten der Nutzung von Blogs im privaten und schulischen Bereich. Am Beispiel von WordPress wurde eine Möglichkeit präsentiert, leicht sein eigenes Blog anzulegen.

Interessante Blogs
  • wikio.de Wikio: Wikio ist ein Informationsportal, auf dem aktuelle Meldungen aus Medien und Blogs zusammengestellt werden.
  • Blog zum Sozialpraktikum: SchülerInnen, die im Praktikum sind stellen jeweils drei Beiträge pro Woche zum Sozialpraktikum ein
  • Projekttage09: SchülerInnen als Reporter haben die unterschiedlichen Projekte vorgestellt

Podcast

Referent: Andreas Ziemer, Dozent am PTI Drübeck

Der Workshop bot unterrichtsnahe Einblicke in das Arbeiten mit dem Handy und Mini-Interviews und zeigte online-unterstützte Möglichkeiten zur Erarbeitung von Reflexions- und Kommunikationskompetenzen in einem schülerorientierten Religionsunterricht.

Forum

Referentin: Ruth Ziemer

In diesem Workshopangebot ging es um die Möglichkeiten des kollegialen Austausches im öffentlichen Forum, den gemeinsamen Lernort Seminarforum und Erfahrungen und Praxistipps für den Unterricht. Der Workshop legte einen Fokus auf die Frage, wie mit SchülerInnen im Forum gearbeitet werden kann.

Ruth Ziemer zeigte einen Forenstrang, den eine ihrer Klassen erstellt hatte. Thema: Wie kann man Menschen nennen, die keinem (relig.) Bekenntnis angehören. Wir sichten diesen Strang und sammeln Kriterien für die Bewertung:

  • Kontext beachten
  • Differenziertheit der Beiträge
  • Bezugnahme auf Andere
  • Nennung und Dartsellung anderer Quellen
  • Beachtung der Netikette

Zusammenfassend wurde ein Aufsatz auf rpi-veröffentlicht. Im weiteren Gespräch ging es um die Eignung von Themen. Je nach Gruppe und Vertrautheit, sollten die Themen zum Unterricht passen, nicht zu persönlich und (Sek I / II) nicht allzu politisch sein. These: Foren können auch dazu führen, daß persönliche Positionen sich verfestigen. Möglichkeiten und Grenzen einer strengen Moderation werden diskutiert.

Bilder vom Samstag

2010 Fachtagung: Bilder vom Samstag

Sonntag, den 03.10.2010

Andacht

Die Andacht am Sonntag drehte sich um das Buch von Gioconda Belli "Unendlichkeit in ihrer Hand"

Aus dem nicaraguanischen Spanisch von Elisabeth Müller
303 Seiten, 16,95 Euro
Droemer Verlag
August 2009

Bar Camp: Online in Schule

Im Rahmen der rpi-Fachtagung 2010 wird erstmals die Bar-Camp-Idee aufgegriffen und auf diese Weise Raum für eigene Angebote der TeilnehmerInnen der Fachtagung geboten. Das Ziel des Bar Camps besteht darin, Wissen zu teilen und in einer offenen Umgebung voneinander zu lernen. Dabei wird großer Wert auf Interaktion mit anderen Bar Camp-Teilnehmern gelegt. Jeder, der etwas beitragen kann oder den Wunsch verspürt, von anderen zu lernen, ist auf einem Bar Camp willkommen.

Mit Netbook in die Schule und das Abitur online vorbereiten

Referenten:
Jean-Louis Gindt, Athénée de Luxembourg, rpi-virtuell
Alain Hoffmann mySchool! training & PR manager, eBac project manager ebac.lu

  • Computerräume sind out - Mit Netbook in die Schule! - mehr
  • Online unterstütztes Lernen (OUL) in Schule, Aus- und Fortbildung: 5x didaktischer Mehrwert! - mehr
  • Athénée de Luxembourg - Pilotprojekt 2010/2011 - 3 Netbook-Klassen (Gymnasium - 9. und 10. Klasse) - mehr
    • Schule stellt Infrastruktur: WiFi, Strom
    • Schüler und Lehrer verfügen über eigenes Netbook, ob über Dauerleihgabe für ein Schuljahr, Kauf eines Netbooks (Sammelbestellung durch die Schule) oder Nutzung eines vorhandenen Laptops/Netbooks
    • Open-Source Software - Zusammenstellung ausgewählter Software für den Unterricht - mehr
    • Lernplattformen: Luxemburger Bildungsserver mySchool, Religionspädagogische Plattform im Internet: rpi-virtuell, ...
  • Elearning mit dem Luxemburger Bildungsserver – myschool.lu
  • Online Abitur Luxemburg - eBac

Nachtflug Vol. 2 - Kann denn Download Sünde sein? - ein Online-Fortbildungskonzept

Referenten: Andreas Ziemer und Mario Reinhardt

  • Die Referenten präsentieren das Konzept ihrer Online-Fortbildungsreihe Nachtflug und stellen die inhaltlichen Schwerpunkte der Veranstaltung Nachtflug Vol.1: Menschsein in medialen Welten (Soziale Netzwerke, Subjektorientierte Gesprächsformen, Medienanthropologie) vor.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reflektieren Chancen und Grenzen dieses Fortbildungsformates.
  • Für die Folgeveranstaltung Nachtflug Vol. 2: Kann denn Download Sünde sein? (September 2011) wurden Ideen und Gestaltungsvorschläge gesammelt und reflektiert.

Kinder einer Welt - eine Expedition zum Thema Kinderrechte und Kinderhilfsorganisationen

Referentin: Regina Krudewig-Bartel

Im Workshop wurde ein Projekt vorgestellt, in dem Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 die Internetauftritte und Hilfsprogramme bekannter Kinderhilfsorganisationen erforschen und dokumentieren sollten. Benutzt wurde dafür das eTool "eXpedition". Im Workshop wurde folgenden Fragen nachgegangen:

  • Welche Voraussetzungen/Fähigkeiten müssen Schüler und Schülerinnen eines Jahrgangs 5 mitbringen, um eigenständig recherchieren zu können?
  • Was muss der Lehrer Schülerinnen und Schülern entgegenkommend anbieten, damit ein solches Projekt gelingt?

Vorstellung der neuen Version von rpi-virtuell

Zum Abschluss der Fachtagung wurde die neue Version von rpi-virtuell 2011 vorgestellt. Bei der Konzeption dieser Version wurden sowohl Wünsche aus der Community umgesetzt als auch weiter gehende Verbesserungen in Usability und Funktionalität vorgenommen. Besondere Merkmale sind:

  • eine aufgeräumte, klar strukturierte Startseite mit einem Farbleitsystem
  • eine übersichtliche Suche im Materialpool, bei der wichtige Optionen sofort zugänglich sind
  • frei konfigurierbare Seiten für "Mein rpi" und die Gruppenportale
  • Nachrichtensystem, das von jeder Seite aus zugänglich ist
  • Explorer, der die Dateien und Objekte aus "Mein rpi" und den Seminaren zusammenfasst mit Drag and Drop-Funktionalität, ebenfalls von jeder Seite aus zugänglich
  • kontextsensitive Hilfe in Form von Hilfevideos und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Optimierung der Suchergebnisse auf der Grundlage von Userverhalten (Merklisten)
  • Umfangreiche Erweiterung der Community-Aktivitäten u.a. durch die Möglichkeit der Bildung von Interessengruppen

Die neue Version wurde von Grund auf neu und unbahängig vom den bestehenden Datenbestand programmiert. Deshalb wird es möglich sein, die bestehende Version von rpi-virtuell neben der neuen Version zu nutzen. Besondere Schwerpunkte der seit eineinhalb Jahr laufenden Entwicklungen lagen auf Datensicherheit und Datenschutz so wie auf einem neuen Usability-Konzept.

Teilnehmende der Tagung erhielten einen Zugangscode und können die neue Version bereits testen. Im 14 tägigen Rhythmus werden nun Updates und Erweiterungen eingespielt, so dass die neuen Entwicklungen von aktiven Beobachtern begleitet werden kann. Um Rückmeldungen wird ausdrücklich gebeten. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden im Blog rpi!Technik über neueste Entwicklungen informiert: http://rpi-technik.blogs.rpi-virtuell.net/. Bis Ende des Jahres soll eine Beta-Version des neuen rpi-virtuell auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Tagungsabschluss

  • An dieser Stelle sei noch mal allen Referenten für die inhaltliche Unterstützung zur Ausgestaltung der Tagung. Ein Dank gebührt auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fachtagung 2010, die durch ihr Mittun zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
  • kurzer Ausblick auf die rpi-Fachtagung 2011 vom 07. - 09. Oktober im PTI Drübeck

Fotos vom Sonntag

2010 rpi-Fachtagung: Fotos vom Sonntag