2009 rpi-Fachtagung: Tagungsbericht geheim

Aus seminarwiki

rpi-Fachtagung 2009

1. Thema

2. Programm der Fachtagung

3. Anmeldung

4. Organisatorische Fragen

5. Leitbildprozess

6. Tagungsbericht

Die diesjährige rpi-Fachtagung fand vom 09. -11.10.2009 im Thüringer Institut für Lehrerfortbildung in Bad Berka statt.

Im Mittelpunkt stand das Internet als virtuellen Erfahrungs- und Lernraum von Kindern und Jugendlichen. Neben zahlreichen Angeboten zum Jugendmedienschutz gingen die Teilnehmenden der Frage nach, wie virtuelle Lernräume erschlossen werden können, um die Möglichkeiten des vernetzten Lernens optimal zu nutzen.

Inhaltsverzeichnis

Freitag, den 09.10.2009

Fortführung des Leitbildprozesses für rpi-virtuell

Always online?" - Der Medienalltag von Jugendlichen - Ergebnisse der JIM-Studie 2008

Medien spielen im Alltag von Jugendlichen eine große Rolle. Vom Radio am Frühstückstisch, dem MP3-Player auf dem Schulweg, die SMS per Handy in der Pause und in der Pause, Musikhören beim Hausaufgabenmachen, der Internetrecherche für ein Referat, dem Abgleich der Ergebnise per ICQ, ein paar Runden Computerspiele mit Freunden, die tägliche Vorabendserie im Fernsehen, die Digitalkamera bei der Party am Abend bis zum Hochladen der Bilder und Kommentare bei SchülerVZ in der Nacht - viele Freizeitaktivitäten von Jugendlichen stehen in Zusammenhang mit Medien. Hierbei können die Teenager auf ein großes Angebot an Medien zurückgreifen. Doch nicht nur in der Freizeit auch in der Schule und im Berufsleben sind Medien ein fester Bestandteil ihres Alltags. Wer mit Jugendlichen arbeitet und Jugendliche verstehen will muss einen Überblick über die Medienwelt von Jugendlichen haben, denn sie nutzen Medien anders als Erwachsene. Die JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest bietet seit 1998 jährlich eine Überblick über das Medienverhalten von Jugendlichen und informiert über die wichtigsten Entwicklungen.


Samstag, den 10.10.2009

Morgenandacht

Teacher's Cut and Public Viewing. Youtube & Co im Unterricht

In guten wie in schlechten Zeiten und mit guten wie mit schlechten Zeichen präsentieren sich Menschen heute auf Videoplattformen wie Youtube oder MyVideo. Genutzt wird das alles nicht zuletzt zur Selbstdarstellung und natürlich zur Unterhaltung. Es geht um Stilbildung und Zeichensetzung, um Präsenz und Akzeptanz. Die zentrale Bedeutung von Youtube ist nicht der uneingeschränkte Konsum von irgendwelchen bewegten Bildern, sondern die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und eigene Bilder und Filme zu produzieren. Es geht darum, selbst jene Bilder zu produzieren, die in Zeiten knapper Aufmerksamkeit auch wahrgenommen werden. Wie Youtube & Co im Unterricht eingesetzt werden kann, wie man geeignetes Material findet, zugänglich macht und organisiert, soll diese Impulseinheit zeigen.

Werkstattarbeit - Online-Videos im Unterricht

Filme und Videoclips gehören zum Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen. Die verfügbaren Angebote decken nahezu jedes Thema ab und bieten eine unüberschaubare Fülle. So wird beispielsweise allein auf YouTube jede Minute neues Material im Umfang von rund zehn Stunden hinzugefügt. Unterschiedliche Erhebungen belegen zudem, dass der Einfluss von Online-Videos stetig zunimmt. Die "Generation youtube" versteht filmische Botschaften oft besser als gedruckte Worte und nutzt sie gezielt zur Selbstdarstellung.

Im Rahmen der Werkstattarbeit soll das Potential von Online-Videos für die unterrichtliche Nutzung untersucht werden. Ausgehend von religionspädagogisch relevanten Themen werden in kleinen Gruppen Lernwege entwickelt, die nach Abschluss der Tagung für die Nutzung zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Werkstatt werden die "Lernwege", eine Neuentwicklung von rpi-virtuell, vorgestellt. Mit Hilfe von Lernwegen können Schülerinnen und Schüler selbstständig online lernen.

Werkstatt 1: Gottesbild

Grundlage ist der Film Bendito Machine (1. Teil) von aniBOOM. Der Film beruht auf dem PSP-Spiel Patapon: Auf den Tasten der Konsole muss ein Rhytmus getrommelt werden, der, je korrekter er ausgeführt wird, über den Erfolg der eigenen Soldaten entscheidet. Der Film enthält eine Reihe von Anknüpfungspunkten an religionspädagogische Themen, wie zum Beispiel 1. Gebot, Vermarktung Gottes, Vergöttlichung der Technik, Lasset uns ... (was eigentlich?) machen, Kontrolle über Gott, David und Goliath, Turm zu Babel, Theogonie, Ermordung Gottes Gebet.

Bei der Erprobung des Moduls Lernwege anhand des Films wurden positiv die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten und die intuitive Bedienung hervorgehoben. Zu überarbeiten sind nach den Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Werkstatt einzelne Punkte in Navigation, Layout und Stabilität. Generell zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Interesse, Lernwege in der eigenen Praxis einzusetzen, auch wenn der Aufwand für die Konzeption eines Lernwegs nicht zu unterschätzen ist.

Werkstatt 2: Liebe, Sex und Leidenschaft

Werkstatt 3: Dilemmageschichten

Werkstatt 4: Theodizeefrage

SchülerVZ, StudieVZ, MySpace und Co: Chancen und Risikien von Online-Netzwerken

Online-Netzwerke sind heute fester Bestandteil des Medienalltags der meisten Jugendlichen. Damit sind Risiken, aber auch Chancen verbunden. Zunehmend mehr medienpädagogische Projekte werden entwickelt, die Jugendliche zu einem kompetenten Umgang mit Online-Selbstdarstellung und Internet-Beziehungspflege verhelfen wollen. Ergänzend zu dieser pädagagogisch-praktischen Perspektive will der Vortrag einen Überblick geben über den aktuellen psychologischen und soziologischen Forschungsstand zu Nutzung und Wirkung von Online-Netzwerken: Was wissen wir bislang darüber, wozu welche Online-Netzwerke genutzt werden und welche Konsequenzen sich im Alltag daraus ergeben? Wo bestehen Forschungslücken? Gibt es nennenswerte Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen? Werden manche Risiken in der Öffentlichkeit möglicherweise übertrieben, andere dagegen übersehen? Derartigen Fragen soll nachgegangen werden.

Jugendmedienschutz im Internet - Möglichkeiten medienpädagogischen Handelns

Zeigen wie’s geht – Soziale Online-Netzwerke als Unterrichtsthema

SchülerVZ, StudiVZ, Wer-kennt-Wen und Co. laden zum Mitmachen und zur Präsentation der eigenen Person ein. Die Sozialen Online-Netzwerke sind bei Jugendlichen sehr beliebt. Die späteren Konsequenzen in der realen Welt, die sich aus unüberlegten Äußerungen in der digitalen Welt ergeben können, werden jedoch häufig nicht überblickt. Der oftmals unbedachte Umgang von Jugendlichen in den Sozialen Online-Netzwerken stellt daher heute auch die Lehrkräfte und die Schule vor neue Herausforderungen. Der Workshop soll anhand konkreter Beispiele zeigen, wie die Schülerinnen und Schüler zu einem kompetenten Umgang mit diesen Netzwerkplattformen angeleitet werden können. Es geht dabei sowohl um Hilfestellungen, die Lehrkräfte an Schülerinnen und Schüler bei auftretenden Problemen geben können, als auch um die Chancen, die eine bewusste Nutzung Sozialer Online-Netzwerke mit sich bringen.

Zeigen wie's geht

Computerspiele jenseits von Gut und Böse

Mit jedem Amoklauf entflammt erneut die Diskussion um die Medienwirkung von Computerspielen. Im Zentrum steht meist die Frage, ob Computerspieler durch das Spielen gewalttätiges Verhalten lernt. Die Frage, was Computerspieler beim Spielen tatsächlich lernen, wird dabei unzureichend berücksichtigt. Statt präventivem und didaktisch reflektiertem Umgang beherrschen Verbotsforderungen die Diskussion. Ein angemessenerer Umgang soll in diesem Workshop thematisiert werden.

Chatten und Instant Messenger

  • Workshop mit Annika Schröder und Philipp Buchholtz medienblau unterstützt von von Klicksafe

Kommunikation ist ein wesentlicher Nutzungsbereich junger Menschen im Internet. Sei es im Chat oder mittels spezieller Instant-Messaging-Software, der Austausch sowohl mit Bekannten als auch mit Unbekannten gehört zur Alltagsrealität der Netz-Nutzer. Wie die Kommunikation über Chat-Portale und Instant-Messaging-Programme funktioniert und anhand welcher Maßnahmen sich mögliche Risiken minimieren lassen, ist der Schwerpunkt dieses Workshops. Dabei wird ebenso das Thema E-Mobbing bzw. Cyber-Bullying behandelt wie der sichere Umgang mit persönlichen Daten.

Soziale Vernetzung und Selbstdarstellung

Nie zuvor war es so einfach, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, Interessengemeinschaften zu bilden oder Gleichgesinnte kennen zu lernen. Soziale Netzwerke wie schülerVZ oder Wer-kennt-wen (WKW) verzeichnen noch immer einen immensen Zulauf – insbesondere von jungen Nutzer. Dieser Workshop stellt diese sozialen Netzwerke vor und kategorisiert sie. Dabei findet besondere Berücksichtigung, wie sich die jungen Nutzer innerhalb der Portale durch eigene Beschreibungen, Fotos und Videos selbst darstellen und welche Probleme dabei auftreten können. Darüber hinaus ist auch in diesem Zusammenhang eine Erörterung des Themenfelds Cyber-Bullying genauso wie Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrechte unerlässlich.

Sicherheit in Internet und Chat: Das Projekt "Blind Date"

  • Workshopangebot mit Wiro Nestler, LKA Hamburg

Das Medienpaket BLIND DATE ist im Jahr 2008 aus einer Kooperation von Jugendfilm e.V., Dunkelziffer e.V. und der Polizei Hamburg hervorgegangen. Es eignet sich zur Bearbeitung von Fragen rund um den Themenkomplex "Medienkompetenz/Gefahren des Internet/sexuelle Selbstbestimmung"; anschlussfähig sind darüber hinaus Themen wie "Freundschaft" und "Notwehr". Das Medienpaket wird im Workshop vorgestellt; anschließend sollen mit den TeilnehmerInnen Möglichkeiten zum Einsatz des Medienpakets im Schulunterricht (ab Jgst. 7) erarbeitet und diskutiert werden.

Materialien:

Informationen zum Projekt

Jugendmedienschutz bei SchülerVZ

  • Workshop mit Maren Gaidies, SchülerVZ

In der Debatte um Soziale Netzwerke für Jugendliche werden häufig umfangreiche Maßnahmen zum Jugendmedienschutz von den Betreibern dieser Netzwerke gefordert. Nach einer Vorstellung der bereits vorhandenen Maßnahmen im SchülerVZ soll es in dem Workshop um konstruktive Überlegungen gehen, welche weiteren Möglichkeiten Betreiber sozialer Netzwerke haben, Ihre Nutzer zu schützen. Neben der Diskussion um Möglichkeiten und Pflichten der Betreiber soll jedoch auch über Formen und Konzepte der Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien nachgedacht werden. Wie können Eltern, Lehrer und Schüler gleichermaßen über Chancen und Risiken in sozialen Netzwerken aufgeklärt werden? Wer kann dabei was von wem lernen und wie kann das realisiert werden?


Sonntag, den 11.10.2009

Morgenandacht

Alle Materialien, also Texte, Bilder, Lieder, Grafiken und die Powerpointdatei finden sich - für kurze Zeit! - hier.

rpi-virtuell im Einsatz

Angebot 1: Erwärmung für Einsteiger

Mit der Artothek, dem öffentlichen Forum und relilex stehen bei rpi-virtuell drei Online-Angebote bereit, die Sie für Ihren Unterricht auf einfachste Weise nutzen können! Die Angebote sind rund um die Uhr geöffnet und können ohne technische Vorbereitung genutzt werden. Ihre Schülerinnen und Schüler werden so auf einfache Weise mit dem Arbeiten auf einer Online-Plattform vertraut.

Diese Angebote stehen für Sie bereit:

   1. rpi-Forum: Ideen sammeln und diskutieren
   2. rpi-Kunstmuseum: Arbeiten mit Bildern
   3. relilex: Recherchieren im interaktiven Lexikon

Angebot 2: Einstieg in das Online unterstützte Lernen

Moderation: Daniel Schüttlöffel und Jürgen Deuster

Im Fokus:

   1. Formulartools: Galerie, Steckbrief und mehr
   2. reliquiz: Singel- und Multiple-Choice-Fragen


1. Selbstversuch

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchliefen zunächst ein fiktives Lernszenario, wodurch ihnen die didaktischen Möglichkeiten des Reliquiz und einiger formularbasierte eTools deutlich wurden: Im Webangebot der Deutschen Bibelgesellschaft, www.die-bibel.de lasen sie die Geschichte von der Rettung des blinden Bartimäus (Mk 10,46-52) nach, memorierten die wichtigsten Fakten der Handlung mit Hilfe eines dreiteiligen Reliquiz-Angebots, deuteten schließlich die Frage Jesu an Bartimäus "Was willst du, dass ich für dich tun soll?" mit Hilfe eines [1] und erkannten abschließend, dass die Ergebnisseite dieses Formulars dazu beitragen kann, die Deutungsvielfalt eines biblischen Textes sichtbar zu machen.


2. Diskussion

In der Diskussion wurde deutlich: Die verbreitete Hochschätzung konstruktivistischer Lernszenarien und die Geringschätzung behavioristisch inspirierter Lernangebote (z.B. Multiple-Choice-Quiz) müssen einem pragmatischen Denken weichen, das die Lernwerkzeuge allein nach den didaktischen Bedürfnissen der Situation auswählt.


3. Erläuterung der eTools

Jürgen Deuster und Daniel Schüttlöffel erläuterten hernach, wie genau reliquiz und formularbasierte eTools konzipiert werden und welche Fallstricke lauern. Hilfreich können dabei folgende Webseiten sein:


4. Öffentlich zugängliche eigene Versuche der Teilnehmenden

Angebot 3: Empfehlungen für Fortgeschrittene

Das Seminarforum, das Seminarwiki und die eXpedition sind geeignet für Lerngruppen mit Erfahrung. Die Werkzeuge stehen in virtuellen Klassenräumen, sogenannten Seminaren, zur Nutzung bereit. Die Seminare sind nur für Sie und Ihre Lerngruppe zugänglich. Als Leitung haben Sie jederzeit den Überblick über alle Teilnehmenden.

Diese Angebote stehen für Sie bereit:

  1. Diskutieren und Ideen sammeln: Im Seminarforum
  2. Interessen geleitet lernen: Mit der eXpedition
  3. Wissen zusammenstellen: Im Seminarwiki

Vorträge, Workshops und Einblicke in den Schulalltag

Netzvideos – Eine neue Kommunikationsform?

Mit dem Web 2.0 haben sich die Möglichkeiten der Kommunikation im Internet für alle Nutzer enorm erweitert. Durch interaktive Medienangebote wie zum Beispiel Blogs oder Videoplattformen werden Empfänger zu Gestaltern, zu Medienproduzenten und zu Sendern. Mittlerweile hat sich weltweit eine eigene Filmkultur im Netz entwickelt. Im Workshop soll die Kommunikation über Netzvideos thematisiert, diskutiert und praktisch umgesetzt werden. Die Teilnehmer lernen so eine Möglichkeit der handlungsorientierten Medienarbeit in den Bereichen Internet und Handy kennen. Nach einer Einführung und der Vorstellung des Workshops „Netzvideos“ gestalten sie ganz aktiv kurze Videoclips und treten damit in den kommunikativen Austausch mit anderen ein.

Materialien für den Unterricht internetbasiert erarbeiten

  • Workshop von Dirk Drews, pädagogischer Mitarbeiter des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) Bad Berka

Zur Erarbeitung von didaktisch-methodischen Unterrichtsmaterial für die Mediendistribution in Thüringen Mediothek im Thüringer Schulportal wird seit August 2008 das Seminar Mediothek im Thüringer Schulportal in rpi-virtuell genutzt. Die Unterrichtsmaterialien werden von einer Autorengruppe erstellt, in der Lehrer aus verschiedenen Regionen von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zusammen arbeiten. In diesem Workshop werden die Zusammenarbeit und Erfahrungen dieses Seminars vorgestellt und mit den Teilnehmern gemeinsam zu einem Thema Materialien erstellt.

Kirchengeschichte spielen

Anhand des neuen Calvin-Online-Spiels und anderer Spiele zu kirchengeschichtlichen Themen wird das ungeliebte Thema Kirchengeschichte von seiner spielerischen Seite präsentiert. In dem Workshop werden verschiedene Spiele vorgestellt und auf ihre Verwendbarkeit im Unterricht hin analysiert. Außerdem werden Unterrichstmaterialien zum Thema vorgestellt.

Von virtuellen Rosenkränzen, Meditationsmatten und dem Jerusalemer Tempel - Religiöse Performanzen in Virtuellen Welten.

Spätestens seit dem Hype in der deutschen Medienlandschaft 2007 ist Second Life als Virtuelle Welt den meisten ein Begriff. Neben schrillen Avataren, Shopping Malls und allerlei Kuriositäten lassen sich überraschenderweise viele religiöse Angebote wie Meditationszentren, Moscheen, Synagogen und auch christliche Kirchen finden. So kann man als „resident“ mittels Avatar beten, meditieren und rituelle Waschungen vornehmen. Aber was hat es zu bedeuten, wenn sonntags die Kirchen leer sind, im virtuellen Raum hingegen die Gottesdienste oder Gebetstreffen überfüllt sind?

Der Workshop soll zum einen die junge Geschichte Virtueller Welten mit einem Fokus auf Second Life vorstellen und Möglichkeiten für religiöse Performanzen präsentieren. Leitende Fragen sind dabei: Was für eine Rolle spielt Religion im digitalen Raum? Lassen sich Veränderungen in religiösen Performanzen, Handeln, Denken finden? Falls ja, gibt es Auswirkungen auch auf den religiösen Offline-Bereich? In einem weiteren Schritt sollen aber auch die Möglichkeiten für religionspädagogische Arbeit aufgezeigt werden. So lassen sich v. a. im amerikanischen und skandinavischen Raum Universitäten finden, die einen Teil ihrer Lehrveranstaltungen in Second Life verlegen. Lässt sich dies gerade im Bereich der Jugend- und Erwachsenenarbeit fruchtbar machen?

Feedback zur Tagung

Ausblick

  • Die rpi-Fachtagung 2010 findet vom 01. - 03. Oktober im RPZ Schönberg statt.